BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Die Neue Deutsche Mitte

Freistaat Schlesien


Vertreibung noch nach dem Tod

Liebe Freunde,
auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über unseren Einsatz gegen die Vertreibung nach dem Tode.

Die Vertreibung aus der angestammten Heimat ist 60 Jahre her. Die meisten Betroffenen haben sich in das unvermeidbare Schicksal gefügt. In unserem Freundeskreis wird die Vertreibung nicht als Schicksal empfunden, sondern als das, was es ist, ein Verstoß gegen das zwingende Völkerrecht — einzig und allein auf die Macht der Alliierten des Zweiten Weltkrieges gestützt.

Daß die Alliierten diese Machtwillkür ausübten, konnten wir nicht verhindern. Daß jedoch in diesen Tagen die Büttel der Alliierten in vorauseilendem Gehorsam selbst unsere Verstorbenen aus ihrem Geburtsort und Geburtsland vertreiben — geht einfach zu weit.

Nachdem wir in einem konkreten Fall ← nachweisen konnten, daß das Geburtsland falsch in die Sterbeurkunde eingetragen worden war, stellten wir gegen den Beamten Anzeige wegen Urkundenfälschung. Wie Sie aus dem → nachfolgenden Schriftverkehr ← ersehen können, ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

Wir bitten Sie, so Ihnen ähnliche Fälle bekannt sind, uns diese mitzuteilen. Bitte jedoch mit genauen Angaben. Nur die Kopie der Sterbeurkunde kann uns in die Lage versetzen, entsprechende Schritte einzuleiten. Wir können es nicht hinnehmen, daß unsere treuen Freunde nach ihrem Tode noch einmal aus der Heimat vertrieben werden.

Horst Zaborowski


Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Rosenheim (24.5.2005)

Bund für Gesamtdeutschland

Ostdeutsche, Mittel- und Westdeutsche Wählergemeinschaft

Die neue deutsche Mitte

Umrisse des Deutschen Reiches
Bundesvorstand

BGD

Düsseldorf, den 24.05.2005

Betr.: Anzeige wegen Urkundenfälschung

Hiermit erstattet der Bund für Gesamtdeutschland BGD Strafanzeige wegen Verdachts auf Urkundenfälschung gegen den Standesbeamten der Stadt Rosenheim, Herrn Schwarzfischer.

Begründung:

Unser Mitglied Vinzenz Johann Walter, wohnhaft in Griesstätt, Krs. Rosenheim, Kettenham 3 ist verstorben.

Mit der Sterbeurkunde Nr. 57/2005 bestätigte das Standesamt Rosenheim den Tod auf den 16. Januar 2005 um 03 Uhr 00 Minuten.

Herr Vinzenz Johann Walter wurde am 01. März 1930 in Bömischdorf, Krs. Freiwaldau, im Sudetenland geboren und nicht in der Tschechischen Republik.

Durch den Standesbeamten Schwarzfischer wurde der Geburtsort mit Böhmischdorf, Krs. Freiwaldau, … Tschechische Republik angegeben.

Es ist schon schlimm genug, wenn Herr Walter aus seiner Heimat vertrieben worden ist. Die Aberkennung seiner Identität nach dem Tode ist menschenunwürdig. Wie läßt sich ein derartiges Verhalten des Standesbeamten Schwarzfischer mit der „westlichen Wertegemeinschaft“ und mit der katholischen Religion vereinen?


Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Traunstein (22.7.2005)


Antwort der Staatsanwaltschaft Traunstein (23.6.2005)

Antwort der StA Traunstein
132 kB ¦ 2341×3675

Kontaktdaten der Staatsanwaltschaft „zensiert“

→ späterer Schriftverkehr hierzu


Schlesien-Archiv
UDH Nr. 74


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