altes BGD-Logo

Archiv


Knackpunkte & Aktuelles 2002


Inhaltsübersicht


 

Das Blutbad von Mechtal (Februar 1945)

Der Ort Mechtal liegt ca. 4km von Beuthen O/S entfernt. Wie fast an jedem Ortseingang im Oberschlesischen-Industriegebiet hing auch hier ein großes Transparent der Kommunisten über der Hauptstraße mit der Aufschrift: „Wir grüßen die Rote Armee, unsere Befreier“.
Nach der brutalen Front rückte  die russische Besatzungsmacht an. Ein Major auf dem Pferd, dahinter die Soldaten passierten den Ortseingang von Mechtal. Die russischen Truppen wurden von den  am Straßenrand wartenden Kommunisten begrüßt. Der Major grüßte lächelnd zurück. Unter den Schaulustigen war auch ein 14jähriger Junge. Plötzlich zieht dieser eine Damenpistole! Er richtet sie gegen den Major und schießt (Herzschuss). Der Major fiel vom Pferd und verblutete am Straßenrand. Nach kurzer Verfolgung wurde der Junge gefaßt und von den wütenden Soldaten „zu Brei geschlagen“. Die Frau des Majors verlangte als Vergeltung für den Tod ihres Mannes die Hinrichtung von 300 Geiseln. Die eifrigen russischen Soldaten „durchkämmten“ die Häuser und nahmen mehr als 700 Menschen (meist Frauen und Kinder) fest. Spaten und Schaufeln mußten diese mitbringen. Man führte die Gefangenen in den Wald. Dort mußten sie Gräben ausheben. Danach wurden sie von den Soldaten erschossen und verscharrt.


Tanz auf dem Vulkan BRD

Das Hochwasser ist eine Warnung an die Chamäleon-Politik-Akteure. Wer Zeichen mißachtet — wird nicht nur von Naturkatastrophen, ob Wasser oder Magma, überrascht. Auch Gefühle der Staatsbürger können Elementargewalten entfachen. Bei den Bundestagswahlen soll sich in dieser repräsentativen Demokratie der deutsche Staatsbürger als Souverän fühlen, weil er an einer Wahl teilnimmt. — Nur die gewählten Abgeordneten sind nach Grundgesetz Art. 38 …an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. —

Im Klartext — alle Wahlversprechungen bleiben Schall und Rauch, wenn die Abgeordneten vom moralischen Schwachsinn befallen sind.

Die Flutkatastrophe nahmen Politiker zum Anlaß, an den Gemeinsinn zu apellieren — und auch die Medien folgten. Auf wundersame Weise hörten wir Töne wie Nation und deutsches Volk. In der Not hat das deutsche Volk immer zusammengestanden — ob in Kriegen, nach Kriegen oder wie jetzt bei Naturkatastrophen. Dieses neu entfesselte Wir-Gefühl kann nicht die im Ansatz falsche Politik aller BRD-Regierungen schönen. Handlungen der Parlamentarier, die an die Substanz von Volk und Staat gehen, wie das „Staatsbürgerschaftsgesetz“, das „Zuwanderungsgesetz“, die Zustimmung zu den „Auslandseinsätzen der Bundeswehr“, die gesetzliche Grundlage für Ehen zwischen Gleichgeschlechtlichen usw., werden von allen „Wahlbewerbern“  grundsätzlich nicht in Frage gestellt. Vom größten „Gaunerstück“, der Einführung des EURO mit der Herabstufung der Lebensqualität des gesamten deutschen Volkes ganz zu schweigen. Auch die Lösung der Arbeitslosigkeit und der damit verbundenen Probleme der sozialen Sicherungssysteme wird ohne Rückbesinnung auf die Einheit von Volk und Vaterland nicht gelingen. Wer unsere deutsche Heimat als „Wirtschaftsstandort“ dem Globalisierungs-Chaos preisgibt — verspielt die Zukunft unserer Jugend und unser aller Lebensraum.

Horst Zaborowski


Ungereimtheiten

Sie werden einwenden, gibt es zur Zeit des Wahlkampfes in der BRD (obwohl von Wahl im Sinne von auswählen nicht die Rede sein kann) nicht aktuellere Themen? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, wenn Sie sich über ein Thema schon längere Zeit ärgern — einmal muß es raus, und so geht es mir mit dem Thema Ungereimtheiten. Es sind mehrere Ungereimtheiten in der BRD. Fangen wir mit dem „heißesten“ Thema Neonazis an. Wenn irgendwo in der BRD von einer Gruppe ein einzelner zusammengeschlagen wurde — lt. Medien waren dies Neonazis. Wer nur auf den Horizont aus diesen Tagen zurückgreifen kann, für den sind dies Neonazis. Für mich sind dies keine Neonazis, sondern ein mit sich selbst unzufriedener Haufen junger Menschen ohne moralischen Rückhalt. Die Medien müssen sich mal entscheiden, entweder herrschte in den Jahren von 1933 bis 1945 im Deutschen Reich Ordnung oder Chaos. Meiner Erinnerung nach konnten Kinder und Greise Tag und Nacht unbehelligt über die Straßen gehen. Alten Frauen wurden auf offener Straße keine Handtaschen entrissen. Wer aus dem Urlaub zurückkam, konnte sich darauf verlassen, daß er seine Wohnungseinrichtung unbehelligt vorfand, so wie er sie verlassen hatte. Die Jugend sang deutsche Lieder, ihre Kleidung war ordentlich. Wenn Jungen glaubten, ihre Kraft messen zu müssen, so geschah dies Mann gegen Mann. Ein körperlich Unterlegener wurde zum „Kampf“ erst nicht herausgefordert. Eine Gruppe legte sich jeweils mit einer anderen Gruppe an. Ich kann mich nicht entsinnen, daß eine Gruppe einen einzelnen zusammengeschlagen hätte. Wenn die Zeit von 1933 bis 1945 als „Nazizeit“ bezeichnet wird, dann bitte auch die damaligen  Lebensverhältnisse als Maßstab an „Neonazis“ anlegen. Wenn heutzutage eine Gruppe einen einzelnen, einen Unterlegenen zusammenschlägt, können dies keine Neonazis sein, weil die Jugend damals sich nicht so verhalten hat. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Neo mit neu und neue, mit besser gleichgesetzt. Mit dem Schlagwort „Neonazi“ wird aus vordergründigen Motiven ein Klischee kultiviert — es wird Zeit, daß in der BRD die „Hofberichterstattung“ in die Mottenkiste abgelegt wird.

Weitere Ungereimtheiten sind: Lügen, ob von Politikern oder Wirtschaftsbossen. Sie berühren heute kaum jemanden (außer ein paar Schlagzeilen in der Bildzeitung usw.). Gibt es eine Partei in der BRD, die ihre Wahlversprechen eingehalten hätte? Zum Beispiel:
Zum Beispiel: „Dreigeteilt niemals“, „Vom deutschen Boden darf niemals wieder ein Krieg ausgehen“. Was ist mit Kosovo, Afghanistan?
Wer denkt noch an die  Rentenlüge usw. — bei der nächsten Wahl werden sie gewählt, oftmals eine andere Partei, die jedoch auch ihr Lügenkonto hat. Die Lebensweisheit: „Wer einmal lügt — dem glaubt man nicht — wenn er auch tausendmal die Wahrheit spricht“ wird so konsequent heute wahrscheinlich nicht einzuhalten sein. — Jedoch von Politikern und Wirtschaftsbossen, die zur Führungselite des Staates gehören, darf man mit Fug und Recht ein vorbildliches Verhalten erwarten.
Nicht umsonst sagt der Volksmund: „Der Fisch stinkt vom Kopf“. Wenn in der Elite unseres Volkes viele dieser „Fischköpfe“ ihr Unwesen treiben, wie soll dann der sogenannte kleine Mann — der Mann auf der Straße — anders handeln?

Ungereimtheit — Demokratie. Jedem ist bekannt — Demokratie gleich Volksherrschaft. Nur — das Volk herrscht keineswegs — ja es wird  noch nicht einmal bei Überlebensfragen des gesamten Volkes befragt.
Leider meldet „das Volk“ sich auch nicht zu Wort. Einmal geschah dies auf den Straßen und Plätzen von Leipzig, Berlin, Chemnitz usw. Die Lenker aus dem Hintergrund hatten es jedoch verstanden aus „Wir sind das Volk“ und „Deutschland einig Vaterland“ mit der winkenden DM einen Anschluß der DDR an die BRD zu fabrizieren. Zum Hohn wurde dann noch die Geschichtslüge in die Präambel des Grundgesetzes geschrieben: „…haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet…“ Dafür dürfen wir Deutsche unsere Demokratie in Tausenden von Dorf-, Gemeinde- und Stadtparlamenten ausleben. Dies ist keine Demokratie in Sinne des Wortes. Aber auch kein nationales Unglück, wann und wie eine Straße gebaut wird. Eines der nationalen Unglücke ist es jedoch, daß wir unsere DM verloren haben, unsere Soldaten als HIWI für fremde (Öl)-Interessen verheizt werden.
Die Wahlkämpfer Schröder und Stoiber haben leicht argumentieren, es gibt bei dieser Bundestagswahl keine wirkliche nationale Kraft. Arbeitslosigkeit beendet man nicht dadurch, daß der deutsche Arbeiter gezwungen wird, der Arbeit hinterherzulaufen, sondern indem eine nationale Volkswirtschaft Arbeit vor Ort schafft. Globalisierung und Vollbeschäftigung sind unüberbrückbare Gegensätze. Ohne Rückbesinnung auf unsere nationale Identität — keine Arbeit für unser Volk.
Wir müssen uns entscheiden.

Horst Zaborowski


Das Projekt Euro war ein Ganovenstück …

…von Helmut Kohl (CDU), von seinem Nachfolger Gerhard Schröder  (SPD) weitergeführt.
Wirtschafts- und Finanzfachleute sind sich darin einig, daß für eine Währungsunion eine politische Union die Voraussetzung ist.
Europabegeisterte Politiker, deren Begeisterung zumindest in der BRD bereits wahnhafte Züge annahm und einen unbedingten Durchsetzungswillen offenbarten, schufen dennoch zuerst eine Währungsunion, um dann zu einer politischen Union zu kommen.

Warum ?
Diese Politiker hielten es nicht für möglich, ihre Völker mit Argumenten für eine politische Union zu gewinnen. Er erschien ihnen eher machbar, sie für eine gemeinsame Währung zu begeistern. Um ohne Zustimmung der Völker Europas an ihr Ziel, die politische Union, zu kommen, einigten sie sich darauf, ihre Völker durch eine einer politischen Union zeitlich vorgezogene Währungsunion in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu bringen, die nur durch die Bildung einer politischen Union zu beheben sind. Dies ist ein unglaubliches politisches Ganovenstück mit dem Hauptakteur Helmut Kohl, dessen Absicht es war, den Prozeß der europäischen Einigung unumkehrbar zu machen.
Es ist unfaßbar: An der Wende zum 21. Jahrhundert gibt es in Westeuropa schon wieder Politiker, die den Volkswillen mißachten und sich als Herrscher  aufspielen. Die Antwort der Europäer darauf kann doch wohl nur lauten:

Weg mit diesen Despoten, weg mit dem Euro.

Otto May, Ostpreuße


Ewiges Volk?

Das Volk ist ewig,
jede Regierung vorübergehend,
aber verantwortlich“

Ullrich von Hessel, Diplomat, 1881–1944, Tagebuch vom 7.9.1944

Unverantwortlich ist jede vom Volk gewählte Regierung, die nicht die Identität des Volkes und seine Souveränität achtet, die ihr Mandat dazu mißbraucht, sich ein anderes Volk zu wählen.
Ewig kann das Volk nur dann sein, wenn vorübergehende Regierungen seinen Bestand pflegen und erhalten, wenn die Interessen vollständig übereinstimmen.


Pulverfaß Deutschland

Heute ist unser deutsches Vaterland durch die Herrschaft der etablierten Politikerkaste bereits so überfremdet, daß es einem Pulverfaß gleicht. Man kann nur hoffen, daß Bush bei seinem „Kreuzzug“ nicht auch noch den Irak und andere arabische Länder angreift.
Es genügt nur ein Funke, und wir könnten eine riesige Explosion in Deutschland erleben.

Manfred Stein


Herrn Dr. Wolfgang Schäuble
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
10117 Berlin                                                                                          02.08.2002

Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble!

Der Kanzlerkandidat der Unions-Parteien, Herr Stoiber, hat beim Deutschlandtreffen der Ostpreußen am 22.6. in Leipzig nicht nur die Aufhebung der tschechischen Benesch-Dekrete, sondern auch die Aufhebung der polnischen Bierut-Dekrete gefordert.
Wie wir aus unserer Heimat-Presse erfahren, warnten polnische Politiker aus dem national-katholischen Lager und der Bauernpartei aufgrund der Stoiber-Rede vor einem neuen deutschen Revisionismus. Wir erfahren gleichzeitig, daß bereits wenige Tage nach der Stoiber-Rede in Leipzig der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble Warschau besuchte, um die polnische Regierung zu besänftigen. „Im Auftrag Stoibers erklärte Schäuble der Frankfurter Allgemeinen zufolge, daß eine von der Union geführte Regierung nicht die Absicht habe, zur Vergangenheit zurückzukehren. Man werde sich nicht mit juristischen Spitzfindigkeiten befassen, ob und wann welche Dekrete aufzuheben seien.“
Für diese Erklärung muß man Ihnen ja, vor allem jetzt vor der Wahl, direkt dankbar sein; nun haben Sie auch den gutgläubigsten immer noch auf die CDU hoffenden Vertriebenen innerhalb weniger Tage die Strategie der Unions-Parteien vorgeführt: Bei Heimattreffen schöne Reden fürs Stimmvieh, und dann wurde gleich darauf das Gegenteil von dem praktiziert, was den gläubig Lauschenden vorher vorgegaukelt worden war.
Ist das redlich? Ist das christlich? Erbärmlich ist diese Art mit vom Schicksal geschlagenen vertriebenen Menschen so umzugehen. Auch wir Heimattreuen sind der Meinung, das „C“ sollte, da nicht zutreffendes Adjektiv, aus dem Parteinamen gestrichen werden.

In Empörung — gleichzeitig für viele Vertriebenen-Freunde —

gez. Christa Thoma


Betr.: Arbeitslosigkeit                                                        20.08.2002

Wenn Betriebe der BRD die Produktion in Billiglohn-Länder
verlegen dürfen —

wenn Betriebe der BRD die Steuern durch Umbuchungen in Ländern
mit geringer Steuerbelastung zahlen können —

wenn Manager der Betriebe in der BRD Gewinne für die Kapitalgeber
(Aktionäre) durch Entlassung der Arbeitskräfte erwirtschaften —

wird weder ein toller Plan noch die Verteufelung der Arbeitslosen
Arbeitsplätze bringen.

Wir haben keine Soziale Marktwirtschaft — wir sind Sklaven des Kapitals.

Irma Roßlenbroich


Die EU — ein Gebäude ohne Fundament!

Die größte Luftnummer im Übergang vom zwanzigsten auf das einundzwanzigste Jahrhundert ist die Europäische Gemeinschaft, EU.

Auf den Konferenzen von Teheran, Yalta und Potsdam wurde eine neue Weltordnung „installiert“.  Bis zu diesem Zeitpunkt war es üblich, Vereinbarungen zwischen Staaten auszuhandeln und in Verträgen festzuschreiben, die das zwingende Völkerrecht beachteten. In Teheran, Yalta und Potsdam wurden Absprachen getroffen, die das Völkerrecht ignorierten. Recht wurde zur Fassade, Grundlage der Handlungen war nackte Macht. Damit wurde die sogenannte Abendländische Kultur auf dem Schuttplatz der Geschichte abgeladen und die Büchse der Pandora geöffnet. Konflikte wurden nicht mehr zwischen Völkern verhandelt und bereinigt, sondern über Völker hinweg von denen entschieden, die die Macht dazu innehatten — und dies ist bis heute so geblieben.

Alle „Staatsverträge“, die von der Bundesrepublik Deutschland in den letzten fünfzig Jahren abgeschlossen wurden, sind Schauverträge. Solange wie — bis auf den heutigen Tag ersichtlich — ein Staat,  zum Beipiel die USA, die Verbindlichkeit des Völkerrechts für seine Handlungen nicht anerkennt, bleibt der Wert von Staatsverträgen Luft.

In der gleichen Art und Weise agiert die EU. Adenauer prägte den Spruch: „Was stört mich mein Geschwätz von gestern“. Wenn diese Geistes- eine Gesetzeshaltung wird, auf der sich das Leben von dreihundert Mio. Europäern stützen soll, ist der Untergang vorprogrammiert. Solange die Bundesrepublik Deutschland die „Auszusaugende“ bleibt, wird mit diesem Geld in Brüssel Politik gemacht werden können, und die EU kann sich mit dem Titel Gemeinschaft schmücken. Eine Gemeinschaft kann nur Bestand haben, wenn das Geben und Nehmen der einzelnen Teilhaber an dieser Gemeinschaft annähernd  ausgeglichen ist.


Macht

wird in der Geschichte immer  vom Recht korrigiert. Nur — den unter der Macht und somit unter der Ungerechtigkeit Leidenden hilft dies im Augenblick nicht.
Wenn es nur ein Augenblick wäre, könnte die Hoffnung auf Recht und Gerechtigkeit und damit auf das Ende der Entrechtung der Menschen das Leben bis zur Herstellung des Rechtes ertragen lassen.
Leider sind die Perioden der Macht heute sehr lang. Ob wir dabei  an unser deutsches Schicksal — an die Menschen in Afghanistan, in Palästina oder in vielen anderen Orten dieser Welt denken — die Kraft des Widerstandes gegen Macht, gegen die Ungerechtigkeit ist von unterschiedlichem Stehvermögen.
Die „Volksseele“ eines jeden Volkes entscheidet über die Dauer der Macht — der Ungerechtigkeit. Während die deutsche Volksseele sich mit der Macht arrangiert hat — ob aus Überlebensklugheit oder aus Feigheit sei dahingestellt, ist die Volksseele der Palästinenser, trotz massivem Einsatz modernster Kriegsmittel, ungebrochen.
Ein Grund dafür könnte sein, daß die Palästinenser ein ungebrochenes Verhältnis zu ihrer Heimat haben. Ein Erkennungszeichen dafür ist die Antwort Arafats auf die Bemühungen von Scharon, Arafat ins Exil zu treiben. Frei aus dem Gedächtnis „Wer ist denn hier geboren“? Beide Kontrahenten berufen sich auf mehrtausendjähriges Leben ihrer Völker in diesem Gebiet. Und bei uns in Deutschland? Eine gut 50jährige Umerziehung hat ausgereicht, die Wurzeln zu unseren Vorfahren vergessen zu lassen. — Und diese reichen im staatlichen bzw. im organisierten Bereich immerhin zweitausend Jahre zurück. Im vorstaatlichen Bereich auch zehntausend Jahre.
Die wesentliche Kraft der streitenden Völker liegt in ihrem Volksbewußtsein. In der BRD wird systematisch der Gedanke an das eigene deutsche Volk ausgemerzt. Vergleichen wir nur die Ansprachen der Bundespräsidenten in den vergangenen 50 Jahren. Es gibt schon lange keine Neujahrsansprache der Bundespräsidenten an das Deutsche Volk.
Mitbürgerinnen und Mitbürger klingt wie Kegelbrüder und Kegelschwestern. Mit diesen Ansprachen wird nicht nur das Grundgesetz, das in seinen Artikeln vom Deutschen Volk spricht, verletzt. Es ist eine Verletzung der Würde unseres Deutschen Volkes.

Horst Zaborowski



→ Knackpunkte-Archiv
altes BGD-Logo - groß