BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 62  ¦  Oktober – Dezember 2002


Freunde — Förderer Mitglieder!

Im Artikel „Tanz auf dem Vulkan der BRD“ [] in unserer letzten Ausgabe der BGD-Zeitung Unsere Deutsche Heimat schrieben wir:

„Alle Wahlversprechen bleiben Schall und Rauch, wenn die Abgeordneten vom moralischen Schwachsinn befallen sind“.

Daß Wahlversprechen nach der Wahl widerrufen werden, ist seit Jahr­zehnten gängige Praxis. Neu ist nur, daß dies wenige Tage nach der Bundestagswahl und in einer kaltschnäuzigen Brutalität geschieht.

Zu Recht fühlen sich die Wähler betrogen. Was nützt es, wenn in den Umfrage­ergebnissen die regierenden Parteien abgestraft werden. Die nächsten (Landtags–)Wahlen stehen vor der Tür — und das gleiche Spiel wird sich wiederholen. Und — es kann sich nur wiederholen, weil unter den heutigen Umständen keine nationale Kraft in die Parlamente kommt. Die vielen gutgemeinten Ratschläge „schließt Euch endlich zusammen“ werden Ratschläge bleiben. Einerseits, weil die Struktur des Parteiensystems in der BRD so installiert worden ist, daß kleine Parteien behindert werden, andererseits, weil nationale Parteien von Verfassungsschutzagenten unterwandert sind. Wie langsam bekannt wird, begnügen sich diese Agenten nicht mit der Berichterstattung aus den Parteien, sondern sie steuern die Aktivitäten der Parteien und verhindern sich anbahnende Einsichten zur Gemeinsamkeit. Ändern wird dies die Basis — die vielen Einsichtigen in allen nationalen Parteien und Gruppierungen. Wir hoffen, daß dieses „Rumoren im Volk“ die deutschen Staatsbürger ermutigt, Demokratie zu praktizieren. Wir vom Bund für Gesamtdeutschland tragen mit unseren Aktionen Privateigentums-Sicherung PES sowie durch den Arbeitskreis Verfassung Land Schlesien, durch die Mobilisierung von Strafanträgen wegen Völkermordes und der Einforderung der Entschädigung für Kriegsgefangene und Verschleppte unseren Teil dazu bei.

Der „Weltzeigefinger“ verliert an Glaubwürdigkeit. Die Menschen wollen nicht mehr nach seiner Pfeife tanzen. Die letzten Demonstrationen gegen Globalisierung und Kriegsgelüste beschleunigen das Ende dieser „Macht-Ära“. Daran wird auch der Schulterschluß der amerikanischen Wähler mit den Kriegstreibern nichts ändern. In diesem moralischen Abseits stehen die letzten Alliierten zu Recht. Die Zeit arbeitet für uns.

Es ist absehbar, daß die am Deutschen Volk begangenen Völkerrechtsbrüche der Alliierten auf die Tagesordnung der Politik kommen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 62

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