BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.63 (1. Quartal 2003)

Auszug


Grundgesetz und Deutsches Reich

06.06.2002

Betr.: Ihre Ausgabe vom 5.6.02 — Seite 17 (Leserbrief von Peter Riegel)

Der Leserbriefschreiber Peter Riegel lobt mit Dr. Stephan Eisel das Grundgesetz unserer Bundesrepublik in höchsten Tönen, verschweigt aber, daß es vor und erst recht nach der Wiedervereinigung (Teilvereinigung, Koschany) diverse Leute gegeben hat, die unser Grundgesetz kritisiert haben, wie. z.B.:

Sogar unser Bundesverfassungsgericht hat schon 1973 festgestellt: „Das Deutsche Reich existiert fort, besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat in den Grenzen von 1937 mangels Organisation selbst nicht handlungsfähig.“ Da wir also keine Reichsdeutschen mehr sind, sondern Bundesdeutsche, sollte tatsächlich das Grundgesetz geändert werden, das damals ja nur für einen Teil Deutschlands und mit Hilfe der Siegermächte entstanden ist.


Meine Stellungnahme:
Ich bin als Staatsangehöriger des Zweiten Deutschen Reiches geboren und werde auch als solcher sterben. Wenn die Alliierten entgegen dem zwingenden Völkerrecht das Deutsche Reich handlungsunfähig machten — Staaten auf dem Boden des Deutschen Reiches nach ihren globalen Interessen installierten —, eine bereitwillige Politikerkaste fanden, die die Interessen des deutschen Volkes in vorauseilendem Gehorsam den Interessen der Alliierten unterordneten —, ändert dies nichts an dem Status des Zweiten Deutschen Reiches als Völkerrechtssubjekt. Nicht das Grundgesetz muß geändert werden, sondern auf Grund der Weimarer Verfassung Wahlen im gesamten Deutschen Reich durch die Alliierten abgehalten werden.

Alles andere bleibt Piratenpolitik

Horst Zaborowski


UDH Nr. 63

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