BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.64 (2. Quartal 2003)

Auszug


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In der Zeit zwischen den Ausgaben unserer Zeitung werden Kriege begonnen und enden in Katastrophen. Die moderne Form der „Frontberichterstattung“, ein Gemisch von Propaganda und gestellten Bildern, erreicht jeden, der diese sehen will (oder auch nicht) per Fernseher. Verschwiegen und vertuscht werden die Hintergründe für diesen Völkermord. Ein Angriffskrieg mit diesen militärischen Mitteln, zumal ohne Legitimation der Völkergemeinschaft, ist gleichbedeutend mit Völkermord.

Wie sich die Bilder, die Strickmuster der Kriegshetze doch gleichen. Wir von der Erlebnisgeneration können die Vergleiche ziehen. In mehreren Beiträgen in dieser Zeitung tragen Meinungen aus Deutschland, Europa und USA zur Abrundung des Gesamtbildes bei.

Wenn nicht das Verhalten der Alliierten, der unbedingte Wille zum Krieg, zu diesem Irak-Krieg, den umerzogenen Deutschen die Augen öffnet — wann dann sollte die Erkenntnis wachsen — wann dann sollten sie bereit sein, Parallelen zu ziehen — aus der Geschichte zu lernen!

Damals wurde Hitler als der „Böse“ bezeichnet — heutzutage Saddam.

Damals wurde der „Böse“ mit US-Dollars massiv unterstützt. Am 30. Januar 1933 flossen noch Millionen US-Dollar in die Zukunftsinvestition NSDAP. Während des Iran-Irak-Krieges flossen Millionen Dollar in die Zukunftsinvestition Saddam (und nicht nur in Dollar, sondern auch in großem Umfange Rüstungslieferungen).

Damals wie heute ging die Rechnung der kalkulierenden Kriegstreiber auf. Die Unterstützten führten ihre Völker in nationale Unabhängigkeit. Bis zu dem Zeitpunkt als die wirtschaftliche Ausbeutung durch bekannte ausländische Interessengruppen unterbunden wurde, waren sie die Unterstützungswürdigen, ab dann die Bösen!

Damals wurde in Deutschland trotz Bemühungen, die Korridorfrage (der Land-Zugang nach Ostpreußen durch das durch den Versailler-Diktat abgetrennte Westpreußen) in Verhandlungen auf diplomatischer Ebene zu lösen, von den Kriegstreibern England, Frankreich und Polen hintertrieben. Die Einkreisung stand. Heutzutage setzte die Bundesrepublik Deutschland in einer Reihe mit Frankreich und Rußland auf diplomatische, auf friedliche Lösungen. Die Einkreisung stand erneut mit England, Spanien, Portugal, Niederlande, Estland, Polen, Tschechin, Slowakei und Ungarn. Der Friede erhielt damals und heute keine Chance.

Wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges so üblich, werden wir Deutschen erneut die durch die Politik der Alliierten entstehenden Kosten zu tragen haben. Dies wird nicht in alle Ewigkeit so weiter gehen, weil unsere Jugend hoffentlich das Spiel der Kriegsgewinnler durchschaut. Die hehren Worte von Demokratie und Völkerbefreiung, dieses welke Feigenblatt, wird den Blick auf die wahren Hintergründe nicht mehr verschleiern können.

Der Weg zur Erkenntnis führt nur über einen normalen Selbsterhaltungstrieb, wie er bei allen freien Völkern dieser Erde vorhanden ist und von ihnen auch als normal empfunden wird.

Die politische Klasse in der BRD ist im Vasallentum fest eingebunden. Die SPD hat mit ihrem Selbstbewußtsein, das sich aus ihrer 140jährigen Tradition speist, mit Parteiführern wie Schumacher und Erler das eine und andere Mal gegen diese Freiheitsberaubung aufgemuckt. Auch Schröder zeigte Ansätze, die besonders in der Verweigerung zur Kriegsteilnahme im Irak Ausdruck fanden.

Die aus dem Völkerrechtsbruch der Alliierten mit Hilfe des Separatisten Adenauer geborene CDU ist auf Gedeih und Verderb in diesem Vasallentum eingebunden. Selbst die Gouverneure der anderen US-Staaten vertreten die Interessen ihrer Bürger besser als Führungskräfte der CDU — wie Merkel und Schäuble.

Horst Zaborowski

UDH Nr. 64

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