BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 66  ¦  Oktober – Dezember 2003


Jahresrückblick 2003

Das herausragende Ereignis des Jahres war wohl der völkerrechtswidrige Krieg der USA mit ihren willfährigen Verbündeten den Engländern und man höre und staune auch mit Polen gegen den Irak. Dieser besaß nach Aussagen des UNO-Waffenexperten Blix nachweislich keine Massen­vernichtungs­waffen. Warum nun dieser Krieg — für das Erdöl oder um in der Region mehr Einfluß zu erhalten oder der Welt einen Blitzsieg nach dem Debakel mit Osama bin Laden in Afghanistan zu bieten? Warum schlägt die Bush-Regierung immer auf wehrlose Staaten ein, im Namen des Antiterror­kampfes? Warum macht diese Supermacht nichts z.B. gegen den Mordbefehl gegen Arafat oder gegen den Mauerbau in Israel? Diese Mauer geht durch die Universität in Jerusalem und soll bis zu 400 km lang und bis zu 8 m hoch werden. Kennen wir Deutsche so etwas nicht schon lange, auch durch Deutschland ging der „Eiserne Vorhang“. Was ist mit dem Säbelrasseln um Nordkorea, die USA bestehen vehement auf der atomaren Abrüstung, obwohl sie das größte Atomwaffen-Arsenal der Welt besitzen? Was ist das für eine Politik des „großen Bruders“, der sich auf große Politiker wie z.B. Abraham Lincoln und die freieste Verfassung der Welt beruft, alles nur Phrasen?

Und nun geht es weiter in die bundesdeutsche Innen- und Außenpolitik, auch nur ein Chaos und ein drunter und drüber. Da werden Zahlen genannt und Vorschläge gemacht und am nächsten Tage widerrufen. Das Finanzdebakel ist so groß, daß man es sich nicht vorstellen kann, und über was wird in der Öffentlichkeit gestritten, über das Dosenpfand.

Ach, da war doch noch die Frau Steinbach vom BdV, die den Polen nach einer Reise nach Warschau klein beigegeben hat wegen des Zentrums gegen Vertreibungen, und der Bundeskanzler gibt dem polnischen Minister­präsidenten nach, das Zentrum paßt nicht nach Berlin. Daraus schließen wir doch, wem der Schuh paßt, der zieht ihn an, warum wehren sich die Polen so vehement gegen das Zentrum der Vertreibung?

Ein weiteres Kuriosum geschieht im teilvereinigten Deutschland: Die Homoehe wird legal, doppelte Staatsangehörigkeit gibt es nun offiziell, Steuererhöhungen, (Rauchen für die Gesundheit), nur die Politiker geht das alles nichts an. Rentenkürzungen — wenn Bundesfinanzminister Eichel in Pension ginge, bekäme er ca. 11.000 Euro im Monat —, aber dem kleinen Rentner, der fast sein ganzes Leben gearbeitet hat, dem wird abgezogen.

Eine Meldung überraschte uns nicht, der Kanzler und sein Außenminister wollen weitermachen, wer sägt schon gerne an dem Ast auf dem er sitzt und wie die Made im Speck lebt. Und so ganz nebenbei erfährt der Bundesbürger, daß unsere Soldaten in Afghanistan fallen, getreu dem Motto vom Verteidigungs­minister Struck: Die Verteidigung der BRD fängt am Hindukusch an.

Am 11.10.03 droht Präsident Bush in einer Rede mit einem Regimewechsel in Kuba, oho, der nächste Kriegsschauplatz? Traurig, aber vielleicht wahr?

Es gibt auch erfreuliche Nachrichten: Der Friedensnobelpreis geht an eine iranische Menschenrechtskämpferin, die Schweden lehnen den „Euro“ in einer Volksabstimmung ab, und am 15.10.03 ist der erste Thaikomaut im All. Am gleichen Tag verhindern die USA mit einem Veto im Welt­sicherheits­rat das Verbot der Mauer in Israel. Auch in Deutschland tut sich in diesen Tagen etwas, vor dem Bonner Landgericht beginnt der Prozeß gegen die BRD wegen Verstoßes gegen die „Genfer Konvention zum Schutz von Zivilisten“. Was war geschehen: Im Jahre 1999 greifen F16 Bomber ein Dorf an, und es gibt Tote und Verletzte im Kosovokrieg. In den Medien wird sogar schon von einem Musterprozeß gesprochen.

Am 25.10.2003 wird der Bau des Holocaust Mahnmal in Berlin gestoppt, weil eine Tochterfirma der Firma Degussa im Krieg Chemikalien zur Vergasung hergestellt haben soll. Degussa sollte eine Spezialfarbe liefern zum Schutz gegen Schmierereien.

Leider, lieber Leser, endet hier wegen des Redaktionsschlusses der Zeitung mein Artikel. Warten wir ab, was noch passiert und was nicht passiert. Bleiben wir vor allem unserer ostdeutschen Heimat treu und arbeiten für sie.

Wolfgang Maikranz


Liebe Freunde,
für diesen Beitrag und die vielen Aktivitäten danke ich Wolfgang Maikranz und Frau Brigitta Koschany, die unserem BGD still und unauffällig helfen. Ohne deren Hilfe und die Hilfe von vielen unserer ungenannten Freunde einschließlich der Spender könnte der BGD nicht der Garant für den Erhalt unseres gesamten Deutschen Vaterlandes sein, der er unzweifelhaft ist.

Ich bitte alle Freunde, helfen Sie weiterhin nach Ihren Kräften mit.

Es gilt, das geistige Fundament zu erhalten, aus dem die Freiheit für Heimat, Volk und Vaterland aufbrechen wird.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 66

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