BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 67  ¦  Januar – März 2004


Freunde — Förderer Mitglieder!

Für die große Unterstützung, die in der Mitarbeit und Hilfe, insbesondere der finanziellen Hilfe, zum Ausdruck kam, danke ich auch im Namen vom Bund für Gesamtdeutschland!

Die erste Hälfte dieser Ausgabe ist der Rückbesinnung auf das erlittene Leid — den an unserem Deutschen Volk verübten Verbrechen gewidmet.

Ich danke allen Freunden, die den Mut haben, mit ihrem Namen zu zeichnen. Dies ist nach der über drei Generationen hinweg in die Gehirne gehämmerten „Meinungsbildung“ nicht selbstverständlich. In unserer Gemeinschaft der Freunde, Förderer und Mitglieder konnte diese Volksverdummung sich nicht einnisten. Trotz des Wissens um die Wahrheit über die Kriegsursachen blieb jedoch ein gewisses Unbehagen, diese historische Wahrheit öffentlich zu vertreten.

Unser Bund für Gesamtdeutschland informiert über die Zeitung, Unsere Deutsche Heimat und über das Internet http://www.bgd1.com/ die Öffentlichkeit. Würden unsere Freunde von sich aus einige der von uns veröffentlichten Meinungen vertreten — würde dieser „freieste Staat auf deutschem Boden, den es je gab“, trotz Grundgesetz Art. 5. [Meinungs- und Pressefreiheit…], unbarmherzig zuschlagen. Das Grundgesetz erlaubt in Art. 21. [Parteien] (1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Das heißt im Klartext, unsere Freunde können ihre Meinung in diese Mitwirkung einbringen, ohne selbst gefährdet zu sein. Den „unabhängigen“ Staatsorganen bleibt nur der Weg, einen Verbotsantrag gegen den BGD zu stellen. Solange der Bund für Gesamt­deutschland mehrere Landesverbände hat, kann nicht der Innenminister eines Landes „verbieten“, sondern der Verbotsantrag muß beim Bundes­verfassungs­gericht gestellt werden.

Liebe Freunde,
ich habe diese Zusammenhänge bewußt betont dargestellt. Nur wenn unsere Gemeinschaft zusammenhält, die Forderungen des Parteiengesetzes erfüllt, werden wir auch in Zukunft die Interessen für Heimat, Volk und Vaterland vertreten können. Eine der Forderungen des Parteiengesetzes ist, sich an Wahlen zu beteiligen.

Parteiengesetz § 2. Begriff der Partei. (2) Eine Vereinigung verliert ihre Rechtsstellung als Partei, wenn sie sechs Jahre lang weder an einer Bundestagswahl noch an einer Landtagswahl mit eigenen Wahlvorschlägen teilgenommen hat. Damit ist deutlich gemacht, daß der BGD sich an Wahlen beteiligen muß.

Die Partei Bund für Gesamtdeutschland ist mit der Zeitung Unsere Deutsche Heimat und unserer Internet-Seite http://www.bgd1.com/ eine Einheit. Das eine kann ohne das andere keine Wirkung erzielen — ja, es ist nicht überlebensfähig.

Nachdem eine faire Zusammenarbeit volksbewußter Kräfte und Parteien bei einer Bundestagswahl, trotz mehrjähriger Zeit und Geld kostender Bemühungen, nicht zustande kam, werden wir neue Wege gehen müssen. Die Vereinbarung zwischen dem Bund für Gesamtdeutschland und der Partei „Ab jetzt…Bündnis für Deutschland“ (siehe auch [] Seiten 20 und 21) ist der Anfang dieses neuen Weges — getrennt marschieren — vereint schlagen.

Alle anderen, ob von abgeworbenen Mitgliedern des BGD oder sich sonst frei bildenden Parteien oder Gruppierungen werden — wie die Vergangenheit zeigt — wirkungslos bleiben. Sie dürfen sich über ihr Eigenleben freuen — und bleiben in Wahrheit Bremsklötze im Kampf um Heimat, Volk und Vaterland. Die Aktivitäten vom Bund für Gesamtdeutschland zur Erreichung von Freiheit und Gerechtigkeit für unser Deutsches Volk sind bekannt. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, die Entwicklungen in den einzelnen Aufgabenbereichen hier darzustellen.

Strafanzeigen:

Nachdem wir mehrere Jahre zur Stellung von Strafanzeigen aufgerufen hatten, konnten wir in 2003 die von über hundert Freunden unterzeichneten Strafanzeigen an die zuständigen Staatsanwaltschaften weiterleiten. Wir hatten auf eine größere Beteiligung gehofft. Mit dieser kleinen Zahl von Strafanzeigen wurden wir in den Medien nicht gemeldet. Es bleibt jedoch die Tatsache, daß viele Staatsanwaltschaften sich mit diesen Strafanzeigen beschäftigen mußten — und damit zwangsläufig mit dem Thema. Ein Erfolg ist bereits eingetreten, der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof hat die meisten Strafanzeigen an sich gezogen. Einige Staatsanwälte werden die Gelegenheit nutzen, unangenehme Aufgaben weiterzuleiten. Andere werden, gerade weil sich der Generalbundesanwalt einschaltet, neugierig werden und sich über dieses „Thema“ informieren. Es liegen noch genügend Strafanzeigen bei verschiedenen Staatsanwaltschaften vor, in denen die Ermordung von Deutschen aus dem Erlebnis der Anzeigenden (als Augenzeugen) heraus geschildert werden. Hier werden wir die Entwicklung aufmerksam begleiten — helfen und unterstützen —, damit die Verfolgung dieser Morde nicht im Sande verläuft.

Wir sehen in der Verfolgung dieser Morde die letzte Chance, den an zweieinhalb Millionen Deutschen begangenen Völkermord und das fünfzehn Millionen Deutschen angetane Leid auf die Tagesordnung der Politik zu bringen.

Privat-Eigentums-Sicherung PES

Diese Aktion läuft nun über zehn Jahre. Mit der Anmeldung Ihrer Ansprüche bei den Gemeinden, Woiwodschaften und den Regierungsstellen des verwaltenden Staates schafften die betroffenen Privat-Eigentümer aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches die Grundvoraussetzungen zur Sicherung ihres Privat-Eigentums.

Begleitet wurden diese Ansprüche mit Schreiben an die Alliierten als Verursacher — Bundesregierung und Bundesfinanzminister als politisch Handelnde. Diese Frage wird von der Politik gelöst werden müssen und wenn nicht, von der Justiz auf überstaatlicher Ebene.

Privat-Eigentum ist über Jahrhunderte hinweg das Rückgrat von Volks­wirtschaften. In Mitteleuropa befand sich Privat-Eigentum breit gestreut und bildete die Grundlage für den Mittelstand und damit für den Wohlstand. Die Ideologie des Kommunismus/Marxismus auf der einen Seite und die auf Raub als Erwerb von Privat-Eigentum basierende jenseits des Atlantiks griffen massiv in die Substanz des Privat-Eigentums in Deutschland ein. Diese Doktrinen, obwohl sie für jeden ersichtlich zum Verlust stabiler Volkswirtschaften führten, breiteten sich in den Gedanken­gängen einer einfallslosen, geldraffenden Politikerkaste mit und ohne Regierungsgewalt aus. Zum anderen führte die Konzentration von Privat-Eigentum in wenige Hände, die in der Globalisierung ihren höchsten Stand erreichte, zum Verfall des Mittelstandes. Dieses ist eine bewußt gesteuerte Aktion der Ein-Weltler auf dem Weg zur Alleinweltherrschaft.

Von dieser Entwicklung werden auch die Ansprüche deutscher Privat-Eigentümer in den Ostgebieten des Zweiten Deutschen Reiches berührt. Der Grundsatz: Privat-Eigentum kann rechtmäßig nur verkauft, vererbt oder verschenkt werden, hat weiterhin allgemeine Gültigkeit. Durch die Folgen der Beschlüsse von Jalta und Potsdam in Verbindung mit der sich im vorauseilenden Gehorsam sielenden Politikerkaste in der BRD vereinen sich die Ideologie des Kommunismus/Marxismus und der auf Raub basierenden. Nur so ist erklärlich, warum die Regierung der BRD ihrem grundgesetzlichen Auftrag aus Art. 14. [Eigentum, Erbrecht und Enteignung] nicht nachkommt.

In den Eingaben an den Bundesfinanzminister wurde von den Privat-Eigentümern darauf verwiesen: Wenn die Regierung der BRD die ihr zur Verfügung stehende Entscheidungsgewalt [in Form der Einstimmigkeits­pflicht bei Aufnahmen neuer Mitglieder in die EU] nicht zur Befriedigung der Ansprüche auf freie Verfügbarkeit über das Privat-Eigentum der aus den Ostprovinzen des Zweiten Deutschen Reiches ausgewiesenen Deutschen wahrnimmt, wird sie für den entstehenden Schaden haftbar gemacht. Ein anspruchstellender Privat-Eigentümer wird die Bundesregierung, vertreten durch den Bundeskanzler, beim Landgericht Berlin verklagen müssen. Wir bitten, daß sich Freunde zur Unterstützung dieser Musterklage melden.

Zum Arbeitskreis Verfassung Land Schlesien lesen Sie bitte die Informationen vom Vorsitzenden des Arbeitskreises Wolfgang Maikranz auf [] Seite 32.

Wie soll die Zukunft gestaltet werden?

Hierfür gibt es keine Patentrezepte. Eines jedoch ist sicher: Die Einstellung der Deutschen Staatsbürger wird sich ändern müssen, sonst wird unser Leben von den politisch Handelnden weiterhin umgekrempelt. Wenn wir die vergangenen Jahrzehnte überdenken, so entstanden Veränderungen über den ganzen Zeitraum hinweg. Dies ist das Teuflische daran, daß die Lebensauffassung des Deutschen Volkes schleichend verändert worden ist. Aus dem Deutschen Volk sind Mitbürger geworden, wie man aus den Ansprachen von Bundeskanzler und Bundespräsident entnehmen kann. Aus einem kinderliebenden Deutschen Volk wurde eine Spaßgesellschaft geformt. Heimatliebe wurde in die Ecke von Staatsfeinden verschoben. Das im Deutschen Volk von Natur aus verankerte Verantwortungs­bewußtsein gegenüber Heimat, Volk und Vaterland wurde systematisch zerstört. Es wurde eine Verantwortung für die Leiden auf der ganzen Welt eingetrichtert. Von all diesen aufgezwungenen Vorstellungen müssen wir uns befreien und zu den Werten unseres Deutschen Volkes zurückkehren. Wir können hoffen, weil ein großer Teil der deutschen Familien noch in gesunden Wertvorstellungen lebt. Krank vor Gier hingegen ist das Wirtschaftsleben. Durch die Globalisierung wurde das letzte noch vorhandene normale Miteinander von Handel, Gewerbe und den diese Dienstleistungen in Anspruchnehmenden in ein Gegeneinander gesteuert. Wir dürfen nicht mehr zusammenzucken, wenn wir an Deutschland denken.

Das Zugehörigkeitsgefühl zum eigenen Volk ist bei jedem Volk dieser Welt selbstverständlich. Um unsere Arbeitskraft besser ausbeuten zu können, wurde ein Zusammenhang mit unserer Vergangenheit und dem derzeitigen Leben geschaffen. Die Ausplünderung ist so weit gediehen, daß unsere Jugend die aufgehäuften Schulden nicht mehr zurückzahlen kann. Als Voraussetzung für neue Wege in die Zukunft ist das Eingeständnis der bisherigen falschen Richtung.

Eine Ursache des hohen Schuldenstandes bei Bund, Länder- und Gemeinden ist die Zinsfalle. Eine andere ist das Unvermögen der agierenden Politikerkaste, Arbeit zu schaffen, und dort, wo Arbeit vorhanden ist, werden die Erträge aus dieser Arbeit dem Kreislauf der Volkswirtschaft entzogen.

Hier einige Vorschläge zum Überdenken.

Dieser Gedankengang muß auch bei der Neuordnung der Sozialsysteme in Ansatz gebracht werden. Die konsequente Forderung muß daher lauten: Jeder deutsche Staatsbürger hat in alle Sozialsysteme einzuzahlen. Bei der Berechnung der entstehenden Ansprüche ist eine Deckelung vorzusehen.

Die neuen deutschen Firmen sollten unter dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe stehen. Selbsthilfe für Volk und Staat. Die Firmen könnten in folgenden Geschäftsbereichen tätig werden.:

Es bestehen sicherlich noch viele Möglichkeiten, unser Deutschland wirtschaftlich in Ordnung zu bringen. Voraussetzung in jedem Falle ist, daß wir uns auf unsere eigene Kraft besinnen. Uns von der Bevormundung ausländischer Interessen befreien. 1945 waren wir ein gedemütigtes Volk. Wir hielten in der Not zusammen. Verantwortungslose Politikergenerationen führten uns nach 1945 zu diesem Scherbenhaufen.

Wir sind das Volk, wir können und werden gerade in dieser Situation zusammenhalten, um unserer Jugend willen — um unserer Zukunft willen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 67

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht