BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 69  ¦  April – Juni 2004


Kriegsbeute

Der „Vater des Computers“ ist tot.

Dem Erfinder des Computers blieb der große Erfolg versagt. Er war nicht zu der richtigen Zeit geboren bzw. seine Erfindung hat die Zeit „geschluckt“. So ging es vielen Erfindern in Deutschland, die ihre Erfindungen vor dem Kriege gemacht haben. Die meisten Erfindungen und Patente mit Plänen wurden als Kriegsbeute von den damaligen Siegern in „Sicherheit“ gebracht.

Nach der Genesung von meinen Verwundungen im Jahre 1947 wurde ich im Versehrtenheim Eutin aufgenommen. Wir waren dort ca. 100 heimatlose Kriegsversehrte. Betreut wurden wir durch das Evangelische Hilfswerk.

An folgende Meldung in den „Lübecker Nachrichten“ oder „Kieler Nachrichten“ kann ich mich noch sehr gut erinnern.

Wir haben diese Meldung, da unter uns auch Fachleute dieser Richtung vorhanden waren, viel diskutiert. Diese Meldung wurde nicht gleich „abgetan“. Sie lautete: „180 Tonnen Patente und Erfindermaterial von den Amerikanern als Kriegsbeute aus Deutschland abtransportiert“. 180 Tonnen, das sind zwölf Eisenbahn-Güterwaggons mit je 15 Tonnen.

Das Patentamt konnte damals auch nicht unabhängig handeln. Ich glaube, daß auch diese Tatsache bei dem Erfinder Konrad Zuse eine Rolle gespielt hat, nur wird darüber heute Stillschweigen bewahrt. Niemand wird uns, auch nicht den künftigen Generationen, den Wert und den Verlust für Deutschland mitteilen.


„Der Zins ist ein in der Wolle gefärbter Dieb, Räuber und Mörder. Aber wir Christen beten ihn noch an, weil man uns einredet, er sei nützlich, ja sogar notwendig!
Dabei ist er das größte Unglück, ein Zeichen, daß die Welt dem Teufel verkauft ist.“
Martin Luther

UDH Nr. 69

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