BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.69 (2. Quartal 2004)

Auszug


Leserbrief zur ruhigen Hand:

18.12.2003

Lieber Herr Zaborowski,
zuerst möchte ich mich bedanken für die Zeitung „Unsere Deutsche Heimat“, die Sie mir immer wieder zuschicken. Mich hat vor knapp 2 Jahren die ruhige Hand des Kanzlers erwischt, und nach der Insolvenz meiner Firma bin ich arbeitslos. Ich bin 58, habe 3 Kinder, 12, 9, 8 Jahre alt. Deswegen kann ich finanziell Sie nicht unterstützen. Noch mal vielen Dank. Als ich am 28.10.03 im ZDF gesehen und gehört habe, was unsere Politiker, besser gesagt: unsere Politschmarotzer, an Rente bekommen, habe ich mich am nächsten Tag hingesetzt und einen Brief an die deutschen Rentner geschrieben. [Siehe Kopie (ist im Anschluß an diesen Leserbrief veröffentlicht) die Redaktion] Vielleicht können Sie den mal in Ihrer Zeitung als Offenen Brief an die Rentner veröffentlichen?

Zu einem Mann will ich noch Stellung nehmen, ein gewisser Roman Herzog, dieser Herr, ich sage ganz brutal, wie ich das täglich zu den Leuten auf der Straße sage, dieser Arsch stellt sich hin und schlägt vor:
Der Bankdirektor und der kleine Mann zahlen in die Krankenkasse eine Kopfpauschale von 250 Euro.

Die Sauerei dabei ist für mich, daß das ein Mann vorschlägt, der nie in seinem Leben von Arbeitslosigkeit bedroht war. Und diese Herren nennen sich Christdemokraten. Wissen Sie eigentlich, was dieser Herr an Rente bekommt? (Ich bin mir ziemlich sicher, Sie wissen das, aber nicht der deutsche Michel.) Er bekommt keine, er bekommt lebenslang sein letztes Gehalt, eine Panzerlimousine, Büro und Personal dazu. Schöne heile Welt, nicht wahr? Es gibt etwa 20 Millionen Rentner in diesem Land, diese Zahl muß man sich mal durch den Kopf gehen lassen, und was machen diese 20 Millionen? Seit 50 Jahren machen sie das Kreuz an der falschen Stelle, hier sehe ich unsere Aufgabe, Herr Zaborowski, den kleinen Mann aufzuklären, ich weiß, es ist nicht einfach, aber man muß es versuchen.

Anton Dziony
64293 Darmstadt


Liebe Freunde,
lesen Sie bitte zu diesem Leserbrief unsere Artikel


Diäten

Ihr lieben Grauen Panther, liebe Rentner,
ich möchte Ihnen von einem Unfall berichten, der zum Glück glimpflich gelaufen ist. Ein Rentner (75) saß am 28.10.2003 vor dem Fernseher, es lief im ZDF das Magazin „Frontal 21“. Frau Pamela Bormeister vom Bund der Steuerzahler gab folgendes preis: Claudia Nolte, ehemalige Jungministerin im Kabinett Kohl, kann schon mit 55 in Rente. Sie hat einen Anspruch (für 13 Jahre im Bundestag) auf sage und schreibe 6.713 Euro. Frau Bormeister weiter: Dafür müßte ein Durchschnittsverdiener und jetzt, liebe Rentner, bitte ganz festhalten (damit Ihnen das nicht passiert, was dem Rentner oben passiert ist, er ist vom Sofa runtergefallen), also ein Durchschnittsverdiener müßte dafür 257 Jahre schaffen. Noch mal bitte, die Brille richtig aufsetzen, es sind nicht 25 oder 27 Jahre, es sind drei Zahlen: 257 Jahre.

Was, Sie glauben es nicht? Dann gebe ich Ihnen einen guten Rat: Wenn Sie seit 50 Jahren die CDU (übrigens das „C“ steht für Christlich) wählen, dann rufen Sie doch bei der nächsten CDU Zentrale an, und die Sache ist aufgeklärt. Für die, die seit 50 Jahren SPD gewählt haben, rate ich, bei der SPD Zentrale anzurufen, die Genossen werden mit Sicherheit feststellen, daß das nur ein Irrtum gewesen ist, obwohl der Hans Eichel (der ist noch im Amt) einen Rentenanspruch von 11.150 Euro hat, aber fragen Sie mich bitte nicht, ob er das im Jahr bekommen soll oder doch im Monat? Am besten klären Sie doch die Frage bei den Genossen gleich mit. Oswald Metzger (8 Jahre im Bundestag) in derselben Sendung:
Es gibt keinen Beruf in dieser Republik, mit dem Sie in einer kurzen Zeit ohne eigenes Geld, so hohe Ansprüche verdienen können wie als Abgeordnete, Minister in Parlamenten dieser Republik.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr freundlicher Beobachter

Anton Dziony
64293 Darmstadt


Betr.: Ihre Ausgabe 66:

Sie schrieben mir am 8. Mai, daß ich Sie von der Antwort des Herrn Gerold Bernert bezügl. Kriegseintritts der USA 1941 unterrichten solle (BGD-Ztg. Nr. 66, ← Seite 28, 3. Zeile).

Herr Bernert rief mich gestern an und sagte, daß Japan und Italien Verbündete des Reiches gewesen sind und Deutschland nach Pearl Harbour verpflichtet war, gegen die USA vorzugehen, womit er mich bestätigte.

Hauptgrund für uns war aber sicher die Behinderung der Transporte von Kriegsmaterial der USA nach Großbritannien. Japan hat dann leider nicht gegen die Sowjetunion gekämpft, als wir diese Hilfe dringend nötig hatten.

Bekanntlich ging es unseren Gegnern nicht um die Beseitigung des NS-Regimes, sondern in erster Linie um die Vernichtung Deutschlands (Churchill schon 1936!).

Mit guten Wünschen grüßt Sie Ihr Hans Müller


UDH Nr. 69

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