BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 70  ¦  Juli – September 2004


Aufruf zum Kämpfen

An den Bund für Gesamtdeutschland ¦ 06.06.2004

Bitte, auch wie in diesen Anträgen, kämpfen.



Antrag.

Sehr geehrte Damen und Herren. Liebe Landsleute.

Ich stelle als Mitglied der Landsmannschaften der Heimatvertriebenen und auch im Interesse vieler Millionen Heimatvertriebenen, Entrechteten und Enteigneten folgenden Antrag, daß der Bund der Vertriebenen und Vereinigten Landsmann­schaften und Landesverbände e.V. und die vertriebenen Abgeordneten im Deutschen Bundestag die Bundesregierung der BRD, den Bundesrat und den Bundestag auffordern, im Zusammenhang mit der Aufnahme der Vertreiberstaaten in die „EU“ von den von der BRD in die „EU“-Kasse zu zahlenden Kosten die ca. 22 Milliarden EURO solange zurückzustellen bzw. zu verweigern, bis die Vertreiber­staaten: Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn, ehemaliges Jugoslawien, die Teilstaaten Slowenien, Kroatien usw., bis alle diese Länder sich gegenüber den deutschen Menschen wegen der in ihren Ländern begangenen grausamen Verbrechen an Deutschen, der Entrechtung, Enteignung in aller Form entschuldigen, die AVNOJ- und Benesch-Verbrecher-Beschlüsse annullieren, das geraubte Hab und Gut soweit vorhanden, zurückerstatten und alle anderen Vermögenswerte im Prinzip der Gerechtigkeit: die Wertverluste, Existenzverluste und die Zinsen seit 1945 finanziell voll entschädigen. Diese Bedingungen müssen erfüllt werden, und es dürfen auch keinerlei Kompromisse vereinbart werden!

Für die an uns begangenen Verbrechen und die Vertreibung aus der Heimat gab es und gibt es überhaupt keinen Grund!

Ungarn hat sich zwar entschuldigt und hat als Teilentschädigung zum Kauf von Vermögen Forintgutscheine, die Klopapierwert haben, ausgegeben. Diese Entschädigung hat nicht einmal 5% Wert vom geraubten Vermögen. Dies war und ist ein Betrug und Diktat, was niemals akzeptiert wird.

Die über 15 Millionen Heimatvertriebenen und Nachkommen sind hier auch Steuerzahler und müssen die Aufnahme der Vertreiber-Länder mitfinanzieren, obwohl diese bis heute sich geweigert haben, uns gegenüber, wie in den o.g. Bedingungen, Wiedergutmachung zu leisten.

Sollte die Bundesregierung der BRD und auch die “EU”-Institutionen sich weiter weigern, sich für die o.g. Bedingungen einzusetzen, den o.g. Antrag ablehnen, so müssen die Verantwortlichen von BdV und Landsmann­schaften und die vertriebenen Abgeordneten im Bundestag umgehend laufende Protestaktionen, Demonstrationen einleiten und laufend durchführen, auch gerichtliche Schritte; damit uns gegenüber wie in den o.g. „Bedingungen“ aufgeführt, endlich Wiedergutmachung widerfährt.

Aus meiner Überzeugung haben wir nur noch eine Chance; was zu erreichen. Wir müssen für unsere Rechte ohne Rücksicht auf die Verweigerer für die Wahrheit und Gerechtigkeit kämpfen!

Tatsache ist, 50 Jahre lang und länger wurden uns von unseren Regierungen auch von der „EU“ unsere Rechte verweigert, obwohl die Bundes­regierung laut GG und Verfassung die Obhutspflicht auch uns gegenüber hat.

Was nützt uns die sogenannte Ermessensfrage, wenn überhaupt nichts getan wurde und wird. Die Verantwortlichen haben in ihrem „Eid“ geschworen, auch uns gegenüber für Wahrheit und Gerechtigkeit sich einzusetzen. Das war und ist „Meineid“ und ist strafbar.

Wir dürfen es uns nicht mehr länger gefallen lassen, als Menschen „Dritter Klasse“ behandelt zu werden.

Die Verantwortlichen auch in der „EU“ müssen sich die Frage nach ihren moralischen Maßstäben gefallen lassen.

Auch mich erfaßt Empörung, Abscheu und Bitterkeit wegen dieser menschenrechts­widrigen Praktiken.

Die 50 Jahre lange Verweigerung war und ist eine Verhöhnung, Betrug, Menschen verachtend, höchst unmoralisch und Verrat. Diese Vergehen sind eine Schande und himmelschreiende Ungerechtigkeit.

Ich bitte Sie, nicht viel zu reden, sondern endlich was zu tun.

Kämpfen! Kämpfen! Kämpfen!

„Gemeinsam sind wir stark, nur so können und müssen wir Gerechtigkeit erreichen“

Nichts ist endgültig geregelt, was nicht gerecht geregelt ist!

Jakob Deutschle


UDH Nr. 70

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