BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 70  ¦  Juli – September 2004


Leserbrief:

Deutschland — an Haupt und Gliedern krank

Unsere Besieger und zeitweiligen Freunde bekämpften mit sehr hohem Anspruch von Moral in und nach zwei Weltkriegen Hunnen und Nazis, trafen jedoch hauptsächlich mit verheerender Wirkung das deutsche Volk, das jeweils reduziert überlebte. Daher sollte die Endlösung der Deutschen- frage politisch korrekt und innen an der Wurzel durch die Umerziehung erfolgen. Das bisherige Ergebnis liegt klar auf der Hand und der Rassismus gegen Deutsche treibt Volk und Staat in den Abgrund. Die Moral ist im Argen. Wer heutzutage pünktlich ist, fleißig arbeitet, ehrlich seine Steuern bezahlt, mehr als keine Kinder hat und mehr als vier Jahre lang mit ein und demselben Lebensgefährten zusammenlebt, der ist doch ein Idiot.

Alle diese Errungenschaften führen nicht nur zu dem Problem, wie sich Deutsche in die neue Mehrheitsgesellschaft mit besonders vielen „deutschen“ Inländerfeinden integrieren lassen, sondern auch noch dazu, wie dieses an Haupt und Gliedern kranke Volksgruppengemisch seine überhöhten Beitrags- und Kompensationszahlungen aufbringen soll. Dafür wird ein zahlungskräftiges Deutschland mit einer leistungsfähigen Lokomotive für die Wirtschaft in Europa dringend benötigt. Daher muß die Endlösung der Deutschenfrage zumindest wieder verschoben werden.

Hier eröffnet sich ein Weg zur Rettung des deutschen Volkes! Wir werden wieder gebraucht. Unsere bewährten Werte und verteufelten Tugenden werden wieder benötigt. Denn die geistige Haltung eines Volkes ist die Grundlage für sein Wohlergehen. Übrigens sind auch Einwanderer, die sich zu ihrem neuen Staat bekennen und sich im Staatsvolk einfügen, oft ein Gewinn für das Gemeinwohl — wie gehabt im alten Preußen.

Noch ist Deutschland nicht verloren! Noch leben deutsche Minderheiten weit verstreut im eigenen Land! In der Not erwachen Hilfeleistung und Selbsterhaltungstrieb.

Heinz-Dietrich Koske


Globale Sicherheit ist Flickwerk

Einer neuen Lage muß eine neue Beurteilung und ein entsprechender Entschluß folgen. Standpunkte und Ziele führen zu unterschiedlichen Beurteilungen und Entschlüssen. Entsprechend dieser Binsenweisheit bilden Staaten Flicken auf dem Globus der UNO. Sie sind die Träger der Globalen Sicherheit — einer immer träger als der andere. Außerdem hat die UNO noch einen großen Tabu-Teppich, unter den sie ganze Flicken samt Sicherheit nach Gutdünken kehren kann.

Das bedeutet, jeder kehre erstmal vor seiner eigenen Tür, im Stall und im Bündnis. Die Bilanz internationaler Interventionen ist auch ernüchternd: Lokale Kriege konnten höchstens eingedämmt, der Frieden jedoch nicht dauerhaft von außen erreicht werden. So kann z.B. außerdem noch unsere Landesverteidigung am Hindukusch im Öl- und Opiumkrieg bald stören und Terroristen in unser Land ziehen.

In der jetzigen Lage werden sowohl die Globale Sicherheit als auch der Klimaschutz sehr unterschiedlich beurteilt. Dasselbe Durcheinander herrscht auch in unserem Staat, der wegen seiner geographischen Lage und besonders wegen seiner 1000jährigen Geschichte (u.a. Feindstaatenklausel der UNO) hoch gefährdet ist. Der Zeitgeist und ein Blick in die Zukunft trösten da nur bedingt bei dem Motto: Wer zuletzt lacht, stirbt wenigstens fröhlich! Denn im Hinblick auf die Zukunft erscheinen undenkbare Unwägbarkeiten (Imponderabilien)

Weil die möglichen Gefahren unsere Innere und Äußere Sicherheit bis zur Existenz gefährden, müssen wir uns leider auch weiterhin wieder davor schützen. Politiker, die trotz großer Finanznot nicht umgehend entsprechende Entschlüsse fassen und auch in die Tat umsetzen, handeln verantwortungs- und gewissenlos. Und das kostet! Mit der Globalen Sicherheit sind wir glatt überfordert.

Heinz-Dietrich Koske


In eigener Sache:

Liebe Freunde und Leser,
mich erreichen schon mal Zuschriften, die an Ausdrucksformen und Wortwahl unserer Beiträge Beanstandungen anmelden. So diese sich auf meine Beiträge beziehen, bemühe ich mich um Besserung.

Bei Leserbriefen stehe ich auf dem Standpunkt, daß das Urheberrecht einen Eingriff in die Texte nicht gestattet. Ich bitte auch zu bedenken, daß unsere Freunde ihrem Herzen auch mal Luft machen dürfen ohne jedes Wort auf die Goldwaage legen zu müssen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 70

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