BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 70  ¦  Juli – September 2004


Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg

Und um die andere kriegstreibende Macht England noch zu Wort kommen zu lassen, hier im Klartext ein Ausschnitt aus der Rede des britischen Ministerpräsidenten John Major anläßlich des 50. Jahrestages der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht — nicht des Deutschen Reiches — am 8. Mai 1995 im Berliner Schauspielhaus: „Vor 50 Jahren sah Europa das Ende des Dreißigjährigen Krieges von 1914 bis 1945. Das Gemetzel in den Schützengräben, die Zerstörung der Städte und die Unterdrückung der Bürger: All das hinterließ ein Europa in Ruinen, gerade wie es der Dreißigjährige Krieg vor drei Jahrhunderten getan hat.“

Zwei Kriege also, aber ein (!) Ziel.

Es war demnach nichts anderes als deutsche Verlogenheit, als im amtlichen Bulletin der Bundesregierung, d. h. in der Übersetzung, in der Verantwortung der Bundesregierung, diese Rede verfälscht so wiedergegeben wurde: „Vor 50 Jahren erlebte Europa das Ende der 30 Jahre, die nicht einen, sondern zwei Weltkriege beinhaltet hatten.“

O tempora! O mores!

Ginge es nicht um des deutschen Volkes Schicksal, man könnte das Gesagte beiseite schieben und die Fälscher ignorieren. Doch es sind hochrangige Politiker, sogenannte „Volksvertreter“, welche Mitte November des Jahres 1999 in einer Fernsehsendung („Sabine Christiansen“), nachdem sie von einem Professor Miegel aus dem Publikum zu Recht wegen „Führungsmängel“ angeklagt wurden, scheinheilig beteuerten, sie würden es als Politiker begrüßen, wenn unser Volk von sich aus den eigenen politischen Weg findet, während sie sich selbst dabei lediglich nur als „politische Wegbereiter“ sehen. Und wie war es mit der „demokratischen“ Einführung des EURO?

Man kann nur staunen über soviel Heuchelei, angesichts der Veröffentlichung aus dem Bundeskanzleramt in der Schriftenreihe „Perspektiven und Orientierungen“ in Band 7/1989 (Wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven der Bundesrepublik Deutschland), in dem zusammenfassend angeführt wird: Die Bundesrepublik Deutschland solle die Zuwanderung (!) weiterer Millionen Ausländer „gezielt fördern“. Sie solle sich als Einwanderungsland offiziell bekennen. Wunschvorstellung: 20% Ausländeranteil und heimisches Blut solle sich mit fremdem mischen.

Die bundesdeutsche Gesellschaft müsse dazu erzogen werden, deutlich über Entscheidend sei die Vorbereitung auf den Mix der Zuwanderung. Vorrangig sei die „gezielte Förderung der Zuwanderung aus den heutigen EU-Staaten“.

Daneben müsse aber auch die „Akzeptanz der Bundesbürger“ gegenüber Menschen aus anderen Kulturkreisen gefördert werden, „so daß die selbstverständliche Durchmischung in den Stadtvierteln gewährleistet werden kann.“

Fragen des Schreibers: Wann und wo hat das „heimische Blut“, also das deutsche Volk, sich bei den „Wegbereitern“, also den verantwortlichen Politikern, für diesen sogenannten „Mix“ ausgesprochen ?

Was wir heute erleben, ist beileibe kein Versagen der Politiker, es ist auch kein Fehler von zu später Abwehr oder zu lascher Behandlung der Asylgesetze, sondern es ist die volle Absicht der derzeitigen Bonner bzw. Berliner Parteien, die Deutschen kulturell und ethnisch abzuschaffen.

Von einzelnen Abgeordneten vielleicht abgesehen, doch die stehen diesem Treiben wohl eher machtlos gegenüber. Alle Verantwortlichen wurden mit dem Amtseid gewählt, ihre „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen“ (Art. 56. BRD Grundgesetz), d.h. zu fördern. Nun sind sie nach Maßgabe von „Perspektiven und Orientierungen“ dabei und tätig, das deutsche Volk abzuschaffen. Und wen stört es?

Otto May, Ostpreuße


Wolfgang Koska


UDH Nr. 70

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