BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 70  ¦  Juli – September 2004


Ist die Zeitenwende in Sicht?

Die Grundstimmung im deutschen Volk ist bedrückend. Noch melden sich die Deutschen nicht öffentlich zu Wort. Anzeichen für die Zeitenwende sind: Das Ergebnis der Europa-Wahl. Die Mehrheit der deutschen Wähler nahm an dieser Wahl nicht Teil. Besonders in Mitteldeutschland läßt sich eine national­bewußte Stimmung nicht mehr totschweigen. Gegenüber dem Bundesdurchschnitt erreichten Parteien mit nationaler Aussage in Mitteldeutschland deutlich höhere Werte. Auch in Tageszeitungen werden kritische Leserzuschriften, wie unten aufgeführt, veröffentlicht.


Zu „Kinderlose zahlen mehr“, MZ vom 17. Juni:

Mitteldeutsche Zeitung

Kranke noch einmal bestraft

Was läßt sich diese Regierung eigentlich noch alles einfallen? Jetzt sollen auch noch Kinderlose mehr Beiträge in die Pflegeversicherung zahlen. Aber ist denn noch niemandem in den Kopf gekommen, warum dieser oder jener überhaupt kinderlos ist? Es gibt nämlich auch schwere Krankheiten, wie Krebs, die nach der Operation zeugungsunfähig machen. Will man diese Menschen, die mit ihrer Krankheit genug gestraft sind, noch einmal bestrafen?

Irma Fuhrmann, Zeitz


Leserbriefe, 21. Juli 2004

Wenn Eheleute, die Kinder großgezogen haben, genauso viel in die Pflegeversicherung einzahlen sollen wie kinderlose Versicherte, ist das mehr als eine willkürliche Einnahmevermehrung — ich finde das schon ziemlich unverschämt. Was kommt unseren Politikern eigentlich noch alles in den Kopf, um unsere (?) Schulden abzubauen? Und außerdem: Woher wollen sie denn wissen, ob kinderlose Versicherte bewußt kinderlos geblieben sind oder keine Kinder bekommen konnten? Nicht einmal eine Intelligenzbestie kann das einschätzen.

Hannelore Bischof, Bernburg


Krieg und Vertreibung

Opfer nicht klassifizieren

Zu „Mehr Aufmerksamkeit für SED–Opfer gefordert“, MZ vom 17. Juni:

Diese Initiative der Unionsparteien ist richtig. Es darf keine Klassifizierung der Opfer von brauner und roter Diktatur geben. Bei aller Verurteilung des millionenfachen Mordes an den Juden muß man dem Simon Wiesenthal Center und der Aktion Sühnezeichen vorwerfen, zu weit zu gehen. Schließlich gab es auch noch viele andere NS Opfer. Wenn einige jüdische Funktionäre für sich in Anspruch nehmen, daß ihre Opfer einmalig seien und daher besonders hervorgehoben werden müssen, diskriminieren sie automatisch alle anderen. Auch die deutschen Opfer des Krieges, der Vertreibung und des Kommunismus sowie der Kriegsgefangenschaft verdienen wie alle anderen ein ehrendes Gedenken. Aus diesem Grunde muß den jüdischen Vertretern gesagt werden, sie sollten, da sie im Glashaus sitzen, nicht mit Steinen werfen. Ich denke an die Gräuel in Palästina, die von den herrschenden jüdischen Extremisten verursacht wurden bzw. werden. UNO-Resolutionen werden nicht beachtet.

Hartmut Schirmer, Aschersleben


UDH Nr. 70

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht