BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 70  ¦  Juli – September 2004


Tatsachen — schon vergessen?

1945 hat die Deutsche Wehrmacht kapituliert — nicht das Deutsche Reich!

Die Beschlüsse der Alliierten von Teheran, Jalta und Potsdam setzten sich über das von ihren Staaten unterschriebene Völkerrecht, die Haager Landkriegsordnung von 1907, hinweg. Sie sind außerdem verantwortlich für alle nach der Kapitulation durch ihre Verbündeten begangenen Verbrechen, einschließlich des Völkermordes an zweieinhalb Millionen Deutschen aus den Ostgebieten des Zweiten Deutschen Reiches.

Der Aufbau begann im Restreich sofort nach der Kapitulation durch deutsche Menschen jeglichen Geschlechts und Alters. Die bewußten Fehlinter­pretationen von der Hilfe durch den Marshall-Plan können diese Aufbau­leistung nicht schmälern.

Marshall-Plan war eine amerikanische Wirtschaftshilfe für die westeuropäischen Staaten. Sie trat am 3.4.1948 in Kraft. Im Rahmen des Marshall-Planes erhielten die westeuropäischen Staaten bis Juni 1951 Leistungen im Werte von 13 Milliarden Dollar als nicht zurückzahlbare Zuschüsse oder als langfristige Kredite. Wobei die Bundesrepublik Deutschland die im Rahmen des Marshall-Planes gewährten Kredite bis auf den letzten Pfennig zurückgezahlt hat. Der Marshall-Plan war keine humanitäre Hilfe, sondern ein Konzept, um Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit der westeuropäischen Staaten zu schaffen. Im Grunde genommen war diese Geldspritze ein Virus, dessen Folgen über die Festbindung der BRD in die EU bis zur Auflösung des Deutschen Staates und Volkes führen soll.

Das „Wirtschaftswunder“ ein Schlagwort, das die Aufbauleistung des Deutschen Volkes in der zweiten Hälfte der 50er Jahre zusammenfaßt. Bis zu diesem Zeitpunkt war diese Aufbauleistung allein die Leistung der deutschen Arbeiter, Angestellten und Unternehmer. Zusätzlich angeheizt durch den „Kalten Krieg“ überhitzte die deutsche Wirtschaft. Um die größere Nachfrage zu leisten, gab es zwei Wege. Die Mechanisierung voranzutreiben oder Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben. Die Wirtschaft, voran die Industrie, ging den für sie bequemeren Weg der Anwerbung von Spaniern, Italienern usw. In dieser Zeit versagten die Regierungen der BRD, weil sie diese Entwicklung durch keinerlei Maßnahmen steuerten. Das Ergebnis dieses Versagens ist die heutige Lage. Eine Arbeitslosigkeit, wenn alle in Maßnahmen versteckten Zahlen herangezogen werden, von etwa acht Millionen. Ein Ausländeranteil von 10% belastet die Sozialkassen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 70

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