BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 70  ¦  Juli – September 2004


Stellungnahme zur Sendung

Oberst Werner Mölders


13.04.2004
Betr.: Stellungnahme zur Sendung „Kontraste“ am 24.03.04 bzgl. Oberst Werner Mölders

Sehr geehrte Damen und Herren,
von einer Reise zurückgekehrt, möchte ich Stellung nehmen zu Ihrer Sendung KONTRASTE vom 24. März soweit sie Herrn Oberst Werner Mölders betraf. Ich wurde durch das Fernsehprogramm im Münchner Merkur darauf aufmerksam, in dem vom Nazi-Oberst M. die Rede war.(!)

Während der Sendung fragte ich mich, in wessen Auftrag solche Beiträge verfaßt und gesendet werden. Ist es die VVN, die laut Pressebericht die Gefallenenehrung der Gebirgsjäger am Hohen Brendten bei Mittenwald stören will? Diese Organisation müßte sich eigentlich daran erinnern, was es bedeutet, ungerecht verfolgt zu werden! Oder sind es Reemtsma und Heer, die Initiatoren der verlogenen Ausstellung gegen die Wehrmacht?

Sicher auch zum Bedauern Ihrer Autoren leben noch zu viele Zeitzeugen. — Ich war nicht Angehöriger der Luftwaffe, bin aber pol.-historisch interessiert und diente 25 Jahre lang der Sicherheit unserer Republik.

Wenn Ihre Autoren den Einsatz der Legion Condor in Spanien angreifen, zeigt das, daß ihnen ein kommunistisches Spanien lieber gewesen wäre und ignorieren damit, daß das kommunistische Regime in der Sowjetunion und später im Ostblock mehr Opfer verschuldete als das der Nationalsozialisten.

Daß es beim Einsatz der Legion auch zu heute sog. Kollateralschäden kam (Angriff auf mil. Ziele in Guernica) ist unbestritten. Sie sind aber nicht vergleichbar mit dem gezielten Terror der anglo-amerikanischen Flieger im 2. Weltkrieg in Deutschland.

Wie Ihre Moderatorin kritisch zu sagen, Mölders sei trotz seiner Verbrechen ein Vorbild für das Geschwader der Bundesluftwaffe, das seinen Namen trägt, ist ungeheuerlich! Oberst Mölders genießt auch bei unseren ehemaligen Kriegsgegnern hohes Ansehen! Daß Mölders religiös stark geprägt war und deshalb Vorbehalte gegen die Regierung des Dritten Reiches hatte, blieb unerwähnt.

Zu der Behauptung der Moderatorin, Hitler habe den Luftkrieg gegen England befohlen, hätte der Wahrheit zuliebe gesagt werden müssen, daß er eine Antwort, und zwar eine verzögerte, auf britische Herausforderungen war! Das hätten Ihre Autoren auch inzwischen bei britischen Historikern nachlesen können!

Zu „Siegen für Hitler“ und „Kampf unterm Hakenkreuz“: Die Wehrmacht trat 1939 nicht an, um Hitler und sein Regime zu verteidigen, sondern um das Reich vor der schon 1936 von Churchill angedrohten Vernichtung zu bewahren! Man sprach auch vom „Überfall auf Frankreich“. Das ist genau so unsinnig wie vom „Überfall auf Polen“ 1939 zu sprechen. Der polnische Marschall Rydz-Smigly Wochen vor Ausbruch der Kampfhandlungen: „Polen wünscht den Krieg, das Reich wird ihn nicht verhindern können…!“ — Frankreich hatte uns widerstrebend am 3. September mit England den Krieg erklärt und nicht etwa wir den Westmächten! (Der britische Außenminister Lord Halifax: „Nun haben wir Hitler endlich zum Krieg gezwungen…“)

Zum „Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion“: Ich habe im Krieg in drei Divisionen gedient, von denen keine einen derartigen Krieg führte. Bis in den Kaukasus wurden wir von der Bevölkerung freundlich empfangen. Die das Ansehen der Deutschen schädigten, waren die der Wehrmacht folgenden sogenannten braunen Partisanen (Org. der NSDAP) durch ihre Maßnahmen.

Auch dem von Ihnen vorgestellten deutschen Historiker Bald, der von der verbrecherischen Wehrmacht sprach, ist das Buch des britischen Geistlichen und Historikers P.H. Nicoll „Englands Krieg gegen Deutschland“ zu empfehlen. Der Mann verlor zwei Söhne gegen uns und blieb trotzdem objektiv.

Wir haben zwar einen § gegen Volksverhetzung, der leider nicht die Desinformation durch unsere Medien unter Strafe stellt.

Abschließend erinnere ich Ihre Autoren an die Worte des früheren US-Botschafters Vernon Walters bei seinem Abschied von Berlin, er ziehe vor den Soldaten der Wehrmacht den Hut, gegen die er wiederholt gekämpft habe. Das Reich hätte mit ihr eine Armee gehabt, die die Welt bewundere. (Vergleiche auch das Urteil des Israelis van Creveld.) — Angesichts solcher Sendungen muß man sich über Rechtsextremismus bei uns nicht wundern.

Hans Müller


So begrüßenswert es ist, den durch die Gehirnwäsche der Alliierten Betroffenen die Wahrheit entgegenzuhalten, so müssen wir doch damit leben, daß es „Unbelehrbare“ gibt. Und für diese ist die Bezeichnung wirklich zutreffend.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 70

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