BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 72  ¦  Januar – März 2005


Freunde — Förderer — Mitglieder,

für Ihre materielle und ideelle Unterstützung im Jahre 2004 bedanken sich der Bund für Gesamtdeutschland mit allen ehrenamtlichen Helfern sowie Verlag und Schriftleitung von „Unsere Deutsche Heimat“.

Seit 14 Jahren setzen wir uns gemeinsam für den Erhalt unserer Heimat ein. Viele von Ihnen, noch jünger und rüstiger, nahmen in den vergangenen Jahren an den vom BGD organisierten Demonstrationen quer durch Deutschland, von Bremen bis Freiburg, von Bonn bis Dresden, von Berlin bis Düsseldorf usw., teil.

Nachdem wir alle unserem Alter Tribut zahlen müssen und so mancher deshalb nicht mehr bei jedem Wetter auf den Straßen und Plätzen mit demonstrieren kann, verstärken wir unseren Einsatz mit Argumenten bei den für unser Schicksal verantwortlichen Alliierten, bei den Staatsoberhäuptern Europas, bei der EU und bei den Vertreiberstaaten, im Internet sowie mittels Organklagen beim Bundesverfassungsgericht und beim Verfassungsgerichtshof von NRW.

Weil die größte Zahl der von der Vertreibung Betroffenen auf die durch staatliche Zuwendungen [man kann dies auch mit Bestechung bezeichnen] gesteuerten Organisationen ihre Hoffnung setzen, sind wir eine kleine Zahl Getreuer geblieben, die sich dem Zeitgeist nicht beugen.

Wir werden auch von Deutschen unterstützt, die kein Vertreibungsschicksal erleiden mußten.

Dafür sind wir allen Freunden dankbar. Wie im Namen unserer Partei zum Ausdruck kommt, setzen wir uns für Gesamtdeutschland ein.

Dies ist umso notwendiger, weil seit einigen Jahrzehnten die Gefahr besteht, daß wir Deutschen unserer Heimat in Mittel- und Westdeutschland beraubt werden sollen.

Publizistische Bemühungen können wir in dieser Entschiedenheit und Offenheit nur führen, weil wir den Bund für Gesamtdeutschland mit dem Status einer Partei im Rücken haben.

Viele Einzelkämpfer sitzen seit Jahren in den Gefängnissen der Bundesrepublik Deutschland (siehe → Beitrag auf Seite 15).

Eine Partei ist ein Organ des öffentlichen Rechts. Pflichten und Rechte leiten sich aus dem Grundgesetz, Art. 21. [Parteien] (1) ab: Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit…

Deshalb konnten wir auch beim Bundesverfassungsgericht Organklage gegen die Regierung der Bundesrepublik Deutschland, vertr. durch den Bundeskanzler Dr. Gerhard Schröder, mit dem Antrag einreichen:

Der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Gerhard Schröder, hat alle Äußerungen und Handlungen zu unterlassen, die die Ansprüche der heimatvertriebenen Privat-Eigentümer, welche sich aus Art. 46 Haager Landkriegsordnung von 1907, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Art. 14 und Art. 25 ergeben, in Frage stellen. AZ: 2 BvE 3/04

Der Präsident des Landtages von Nordrhein-Westfalen, Ulrich Schmidt, MdL, wurde von unserem Rechtsanwalt aufgefordert, die in der Organklage des Bundes für Gesamtdeutschland eingeforderte Gesetzesänderung: „Angleichung des Landeswahlgesetzes an das Bundeswahlgesetz“ in die Wege zu leiten oder abzulehnen, damit die Organklage des Bundes für Gesamtdeutschland vom Verfassungsgerichtshof für das Land NRW entschieden werden kann.

Die Berechtigung zu dieser Organklage wurde dank des großen Einsatzes unserer Freunde vor fünf Jahren durch die Sammlung der Unterstützungsunterschriften für die Landtagswahl in NRW 2000 erreicht.

Nur weil der BGD Betroffener ist, kann er heute klagen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 72

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