BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.72 (1. Quartal 2005)

Auszug


Flutkatastrophe in Asien

eine sachliche Information von Siegfried Neubacher

Tsunami

Das Wort kommt aus der japanischen Sprache und bedeutet wörtlich übersetzt Hafenwelle. Es wird international für Wellen, die aus Seebeben entstehen, verwendet. Tsunamis treten hauptsächlich im Pazifik auf und können eine Wellenhöhe von etwa 70 m erreichen. Die höchste Tsunamiwelle, die jemals beobachtet wurde, hatte eine Höhe von 80 m und schwappte über die Westküste von Nordamerika.

Tsunami 2004

Blicken wir nun auf den Tsunami, der kürzlich vor Sumatra entstand, dann kann man nur feststellen, daß sich da eigentlich eine verhältnismäßig kleine Welle aus dem Ozean erhob. Wäre der Tsunami nur einen Meter niedriger gewesen, dann hätten außer den Malediven (diese ragen nur 2m aus dem Wasser) die anderen Staaten kaum etwas davon wahrgenommen. Dennoch hat dieser relativ kleine Tsunami Vielen das Verderben gebracht, weil unvorhergesehen viele Menschen gegen Zäune, Mauern, Bäume, Häuser geschleudert wurden und dadurch den Tod fanden.

Die betroffenen Staaten

  1. Indonesien
    Im Norden Sumatras tobt seit Jahren ein heftiger Bürgerkrieg; Der militärische Aufwand ist so immens, daß ausländische Hilfe geradezu lächerlich ist. Hilfe käme ohnehin nicht zu den Aufständischen, dafür sorgen schon die Gewehre des Militärs.
  2. Sri Lanka
    Auch hier ein seit 1983 andauernder Bürgerkrieg. Da geht es gegen die Tamilen, die ursprünglich aus Indien eingewandert sind und eine gewisse Eigen- und Selbständigkeit erhalten wollen. Auch hier gilt, wer mit militärischer Gewalt gegen die eigenen Bürger vorgeht, sollte mit ausländischer Hilfe nicht allzusehr bedacht werden. Zum einen würde die Hilfe ohnehin nur den singhalesischen Bürgern zugutekommen, zum andern würde eine erzwungene Hilfe für die Tamilen einer Ohrfeige gegen Colombo gleichkommen.
  3. Indien
    Die größte Demokratie auf dieser Erde hat das Problem staatsmännisch und weise beurteilt und jede ausländische Hilfe abgelehnt. Ein Lichtblick bei diesem unwürdigen Medienspektakel.
  4. Thailand
    Dort geht das Leben weiter wie eh und je in unbeschwerter Lebensfreude. Im Norden werden fleißig Drogen angebaut, und im Süden werden die Urlauber mit zweifelhaften Diensten angelockt und abgezockt, was insgesamt einen erträglichen Lebensstandard erbringt. Der Tourismus-minister kam sogar mal zum Strand mit einem Heer von Fotografen, Presseleuten und Schaulustigen. Falls man allerdings vermuten sollte, daß er beim Aufräumen helfen wollte, so irrt man sich gewaltig. Er begrüßte per Handschlag einen Touristen, der dort am Strand lag und sich sonnte. Für die hiesigen Fernsehheuchler (Moderatoren) war das natürlich ein ganz übler deutscher Tourist, der es wagte, sich nicht am Leichenbergen und Aufräumen zu beteiligen. Im übrigen hat Thailand über 60 Millionen eigene Helfer, so daß es geradezu eine Beleidigung darstellt, eine Hilfe anzubieten.
  5. Nikobaren, Andamanen, Lakkadiven
    Inselgruppen (zu Indien gehörend) mit einfachen aber glücklichenMenschen. Dort sollen amerikanische Hubschrauber mit Pfeil und Bogen beschossen worden sein. Es sollen auch abgeworfene Medikamenten-packungen mit hochtechnischen Geräten und Arzneimitteln, deren Anwendung niemandem klar war, durchwühlt und anschließend auf den Müll geworfen worden sein. Es zeugt halt alles von amerikanischer Ignoranz und Arroganz; wenn sie Bomben werfen und dann noch Öl ergattern (Irak), auch dann wenn sie -high tec- Hilfsmittel abwerfen und damit noch jene beleidigen, die gar keine Hilfe erbeten haben.
  6. Malediven
    Ein Inselstaat, dem indischen Subkontinent vorgelagert, bestehend aus mehreren Atollen und über eintausend Inseln, von denen etwa 220 bewohnt sind. Wie erwähnt, haben die Malediven fast keine Berge und ragen nur 2m aus dem Wasser, deshalb hat der Tsunami auch das gesamte bewohnte und unbewohnte Staatsgebiet überflutet und somit auch größtmöglichen Schaden an Menschenleben und Sachwerten angerichtet. Erbetene Hilfe soll hier geleistet werden.
  7. Malaysia
    Dieser Staat besteht hauptsächlich aus zwei Halbinseln und hat fast die Größe der Bundesrepublik; 24 Mio. Einwohner. Erbetene Hilfe kann gewährt werden.
  8. Deutschland
    Auch wir sind betroffen, haben wir doch zahlreiche Todesopfer und über tausend Vermißte zu beklagen. Wenn nun Gerichtsmediziner entsandt werden, so ist das nur selbstverständlich; denn nur diese können die erforderlichen Identifizierungen vornehmen. Doch was soll man von deutscher Politik halten, die mit selten gezeigtem Eifer so tönt:

Diese Art von Politik kennen wir zur Genüge; mit Hilfe von Medien wird irgendein Problem hochgespielt, immer höher, noch höher, bis zur Hysterie. Beispiele: Ausländerfeindlichkeit, Lichterketten; Waldsterben, saurer Regen; Ozonloch, FCKW; Dosenpfand, Ökologie; Tsunami, Wettstreit der Geber. Am Ende bleibt dann nur noch das jämmerliche Ergebnis für unsere Versager an der Spitze und den nützlichen Idioten in den Medien: Es ist uns wieder einmal gelungen, einige Wochen von den großen, eigenen, ungelösten Problemen abzulenken.


Zur Information: Der Autor Siegfried Neubacher hat zwei Jahre in Asien gelebt und gearbeitet. Er hat in dieser Zeit zwei Tornados, zwei Überschwemmungen und eine Colera-Epidemie miterlebt. Bewohner dieser Gebiete sollten als freie Menschen geachtet werden.

Horst Zaborowski


Deutsche helfen in der ganzen Welt

Warum helfen Deutsche bei jeder Gelegenheit in der ganzen Welt?

Warum sehen sie nicht die hilfsbedürftigen Menschen im eigenen Volk? Die auf den Straßen dieser Republik „lebenden“ Frauen, Männer und Kinder werden nur bemerkt, wenn einige im Winter auf den Straßen und Plätzen erfrieren. Sie sind dann für einige Tage als Schlagzeilen in den Medien gut. Warum helfen sie nicht den deutschen Familien, die noch Kinder aufziehen?

Die spendenden deutschen Menschen können spenden, weil die Volksgemeinschaft (auch wenn sie dieses Wort nicht hören möchten) ihnen es ermöglicht hat, Geld anzusammeln, von dem sie nun einen Teil für Spenden abzweigen. Für sich alleine gestellt auf irgendeinem Fleck dieser Erde würden nur einige wenige überleben, an ein Ansammeln von Rücklagen wäre nicht zu denken gewesen.

Warum fühlen sich deutsche Menschen nicht dem eigenen Volk gegenüber verpflichtet? Dem Volk, in dem sie geboren wurden, aufwuchsen, ihren Weg ins Leben finden konnten? Trotzdem: Einem jeden Deutschen bleibt es überlassen zu spenden, an wen er will. Er muß es vor seinem Gewissen verantworten!

Ganz anders verhält es sich mit den Spenden und Zahlungen der Bundesregierung. Die Bundesregierung hat die Verpflichtung übernommen, sich dem Wohle des Deutschen Volkes zu widmen. Es kann nicht dem Wohle des Deutschen Volkes dienlich sein: Wenn die versprochene halbe Milliarde in 15 Jahren mit Zins und Zinseszins eine Zinszahlung von ebenfalls einer halben Milliarde verursacht; wenn Staaten, die über Rohstoffe und Kapazitäten verfügen, um ihre Bevölkerung ernähren zu können, ihre Schulden erlassen werden. Die Sucht mittelalterlicher Herrscher, aus ihrem Volk herauszupressen, was nur herauszupressen war, um sich mit Prachtbauten selber ein Denkmal zu setzen, sollte im Zeitalter der „Demokratie“ Vergangenheit sein. Für einen angestrebten ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat noch nicht geborene Deutsche mit Schulden zu belasten — ist keine Politik, dies ist ein Verbrechen! — Denn dieser ständige Sitz im Weltsicherheitsrat wird uns Deutschen Geld und Blut kosten. Geld und Blut, das nicht von den eitlen Politikern bezahlt wird, sondern diese Opfer werden erneut vom kleinen Mann und der kleinen Frau getragen werden müssen. — Müssen wir es wirklich tragen?

Schicken wir sie mit dem Stimmzettel in die Wüste — dann jedoch mit dem Einkommen eines Hartz-IV-Empfängers.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 72

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