BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.73 (2. Quartal 2005)

Auszug


Rote Karte für Verräter

Rote Karte für die Preisgabe der Souveränität und der Währungshoheit

Die von den Siegermächten im Zuge der Teil-Wiedervereinigung zurückgegebene (Teil-Souveränität) sollte schon nach dem Willen Helmut Kohls nicht von langer Dauer sein. Während die osteuropäischen Völker nach mehr als 70jähriger Haft im Völkergefängnis des Kommunismus sich auf ihre nationale Identität besinnen und ihre staatliche Souveränität zurückgewinnen, soll Deutschland in einem Europa ohne Nationalstaaten unwiderruflich untergehen. Kohl, der „Enkel“ Adenauers, der mit de Gaulle lediglich ein „Europa der Vaterländer“ wollte, stellte mit den EU-Verträgen die Weichen für die Auflösung des Nationalstaates und Schröder lenkte mit der Zustimmung zur EU-Osterweiterung den Zug auf diesen Gleisen ins Nirgendwo.

Die mit dieser Politik verbundenen Vorleistungen und die Folgeleistungen zu Lasten Deutschlands sind unverantwortlich, vor allem im Hinblick auf die gewaltigen Aufgaben, die zuhause dringend auf Erledigung warten. Deutsches Geld aus deutschen Steuern verwendet die Regierung nicht bevorzugt für die Stabilisierung der deutschen Geburtenzahl, die Sanierung der ehemaligen DDR und die Lösung der eigenen, sozialen Probleme, sondern sie mißbraucht es vor allem zur Einebnung des sozialen Gefälles in Europa. Unsere Nachbarn denken nach wie vor zuerst an sich selbst, Kohl und Schröder dachten und denken fast ausschließlich an Europa und die übrige Welt.

Die Deutsche Mark, Inbegriff deutschen Fleißes, deutscher Sparsamkeit und deutscher Schaffenskraft, wurde auf dem Altar Europas geopfert, die deutschen Devisenreserven verschenkt. Nichts soll mehr an den deutschen Nationalstaat erinnern! Was ist zu tun? Lassen Sie die Parteien, die vor dem Volk und der Geschichte so jämmerlich versagt haben, nicht weiter am Volk vorbeiregieren und pflichtwidrig gegen die Lebensinteressen unseres Volkes handeln! Praktizieren Sie Demokratie und machen Sie von Ihrem Wahlrecht den richtigen Gebrauch. Wählen Sie nur noch Parteien, die sich für das Deutsche Volk und seine Zukunft einsetzen, auch wenn diese Parteien noch nicht im Parlament vertreten sind. Keine Stimme den selbsternannten „staatstragenden“ Parteien, die mit massiver Unterstützung gleichgeschalteter Massenmedien, Kirchen und Gewerkschaften und unter Einsatz auch undemokratischer Mittel deutsche Patrioten bekämpfen und diffamieren, um weiter an der Macht zu bleiben und fremden Interessen zu dienen.

Otto May, Ostpreuße


UDH Nr. 73

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