BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.73 (2. Quartal 2005)

Auszug


Wahrheit in Deutschland

Wehe dem, der die Wahrheit sagt!

Wenn in Diktaturen, deren Machthaber, im Bestreben, ihre Macht auf Dauer zu erhalten, gegen jeden Bürger des Landes rigoros vorgehen, der sich erdreistet, die Wahrheit zu publizieren, so kann man das, bei vorhandener Objektivität, gerade noch verstehen. Wenn aber in demokratisch regierten Ländern, und die Bundesrepublik Deutschland legt doch so großen Wert darauf, ein solches zu sein, deren vorübergehende Machthaber aus denselben Gründen ein Gleiches tun, dann ist etwas faul im Lande.

Als wir 1949 in die Scheinselbständigkeit entlassen wurden, gab man uns ein Grundgesetz mit auf den Weg, das das Deutsche Volk, wie in einem demokratisch regierten Staat üblich, sich selbst nicht gegeben hat. Federführend waren auch hier, wie einst in Versailles bei der Verfassung des unheilvollen Diktates, die siegreichen westlichen Staaten. Immerhin hatten wir ein Grundgesetz, an dessen Bestimmungen sich jeder Bürger, aber vor allem auch unsere Politiker, zu halten hatte.

Dieses Grundgesetz garantiert den Bürgern das Recht, ihre Meinung, von niemandem behindert, frei äußern zu können. In Artikel 5 heißt es im Absatz 1:

So steht es schwarz auf weiß im Grundgesetz. Wer diesem Recht vertraut und seine Meinung publiziert, der stellt bald fest, daß die Wirklichkeit eine andere ist. Die Ohnmacht dieser Bestimmung haben vor mir schon, um nur zwei zu nennen, der Bundestagspräsident Philipp Jenninger und kürzlich der Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann erfahren müssen. Jetzt wurde auch ich durch unsere „Gutmenschen“ stigmatisiert. Warum ? Ich besaß die Dreistigkeit, einer im Gemeindebrief unserer Luthergemeinde den Lesern vorgesetzten Lüge, daß, bevor überhaupt die Alliierten mit der Bombardierung deutscher Städte begannen, die Deutsche Luftwaffe bereits englische Städte in Schutt und Asche gelegt hätte, zu widersprechen. Mich der Forderung unseres großen Deutschen, Wolfgang von Goethe, erinnernd, man müsse die Wahrheit immer und immer wieder wiederholen,weil auch der Irrtum (die Lüge) um uns herum immer wieder gepredigt wird und ihm wohl und behaglich ist im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist, sandte ich eine Richtigstellung dieser falschen Behauptung (auch noch in einem Kirchenblatt) an die Redaktion dieses Gemeindebriefes mit der Bitte, diese im nächsten Gemeindebrief zu veröffentlichen.
   Jedoch, auch kirchliche Druckerzeugnisse halten es wie die bundesdeutsche Lizenzpresse. Vor der Drucklegung für den nächsten Gemeindebrief besuchte mich der Pfarrer der Luthergemeinde und unterrichtete mich darüber, daß die Redaktion, der er als Pfarrer auch angehöre, in mir einen Rechtsextremisten, einen Neonazi, ausgemacht habe und aus diesem Grunde die Redaktion sich nicht in der Lage sähe, in ihrem Gemeindebrief einen Neonazi zu Wort kommen zu lassen. Im Klartext: Die Richtigstellung wird nicht veröffentlicht. Somit verbleibt es bei der Falschbehauptung und damit basta! In Ermangelung besserer Argumente wird einfach die altbewährte Faschismuskeule aus dem Köcher geholt und blindlings losgedroschen auf jene, die über bessere Geschichtskenntnisse verfügen und sich der „Political Correctness“ nicht unterwerfen. Man rechnet damit, daß es nach jahrzehntelangem Gebrauch dieser Waffe es hierzulande niemanden mehr geben würde, der sich nicht am Nasenring auf die „Einbahnstraße mit Kriechspur“ führen läßt, der nicht in geduckter Haltung, scheu nach links und rechts schielend, sondern erhobenen Hauptes noch durch die deutschen Lande geht, Deutsche, denen schon manche Kugeln und Granatsplitter um die Nase geflogen sind und Granaten über ihren Köpfen heulten, als diese Klugscheißer noch in ihre Windeln machten.

Friedrich Kurreck


Papier ist geduldig — sagt der Volksmund. Darum müssen alle diese Kräfte, die auf die biologische Lösung hoffen — noch eine Weile warten.

Bis dahin werden jedoch wir von der Erlebnisgeneration uns nicht den Mund verbieten lassen. Was wir erlebt haben — haben wir erlebt. Und da können noch so schlaue „Gelehrte“ und „Vergangenheitsbewältiger“ so viel Papier beschreiben, wie sie wollen.

Unser Nachteil ist, daß diesen „Weltverbesserern“ Rundfunk- und Fernsehanstalten ihre Dienste zur Verfügung stellen. — Und wenn der „Mann von der Straße“ einmal gefragt wird, werden nur die von den Redakteuren gewünschten Antworten veröffentlicht. Verbleiben wir: „Nichts kann uns rauben, Liebe und Glauben zu unserem Land…“

Horst Zaborowski


UDH Nr. 73

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