BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.74 (3. Quartal 2005)

Auszug


Einigkeit macht stark

Freunde — Förderer — Mitglieder

dieses Jahr 2005 wird in die Geschichte eingehen als ein Jahr der Entscheidungen. Ganz gleich, ob ein neuer Bundestag gewählt wird und wer das Rennen um die Macht für sich entscheidet — auf der Strecke bleiben werden, wie in den vergangenen Jahrzehnten, die deutschen Menschen. Alle Parteien in der „Regierungsverantwortung“ werden sich darauf berufen, durch den Wählerwillen zu ihren Handlungen legitimiert zu sein. Zwei Tatsachen werden dabei leicht vergessen: Die Regierung hat, so man die Wahlbeteiligung und die daraus resultierenden Prozentsätze an der Zahl der Wahlberechtigten mißt — keine Mehrheit. Nun wird dieses demokratische System so gehandhabt, daß die Stimmentscheidung unter den sich an der Wahl Beteiligenden getroffen wird. Die Gesamtheit der Wahlberechtigten bleibt außer Betracht. Im Grunde genommen wird die Minderheit über die Mehrheit für unser Deutsches Volk Entscheidungen treffen, die den kommenden Generationen nicht zu ermessende Lasten aufbürden.

Die zweite Tatsache ist: Trotzdem die Franzosen und Niederländer der EU die rote Karte gezeigt haben — aufgeben werden diese „Weltverbesserer“ ihre Illusionen, die sie fälschlicherweise für Visionen halten, nicht. In der BRD und in Europa werden die Spannungen sich zwangsläufig aufbauen. Die von der allergrößten Zahl der Politakteure geheuchelten Bekundungen, für die Menschen zu wirken — ist genau betrachtet Selbstzweck für ihre eigene Karriere und den Geldbeutel. So wird nun seit Ende des Zweiten Weltkrieges gehandelt — also warum sollten wir uns in diesem Jahr über „Heuschrecken der besonderen Art“ aufregen?

Millionen der heute noch lebenden Deutschen, die 1945 aus ihrer angestammten Heimat vertrieben wurden, haben in sechzig Jahren ihr Leben in Restdeutschland eingerichtet. In all den Jahren wurde nie ernstlich der Anspruch auf Rückkehr in die Geburtsorte gestellt. Nun werden wir aus dem von uns mitaufgebauten Staat BRD und somit ein zweites Mal vertrieben.

Selbst wenn diese Vertreibung nicht mit Mord und Totschlag begleitet sein sollte — der Absturz in das soziale Elend und die Vertreibung aus unseren deutschen Wurzeln, den Lebensgewohnheiten und den über Jahrzehnte aufgebauten sozialen Absicherungen reicht allemal für entscheidende Einschnitte in unser Leben. 1945 hatten wir in unserer Gesamtheit keine Möglichkeit, der Vertreibung zu entgehen. 2005 können wir uns wehren. Es liegt an uns, ob wir weiterhin den Versprechen von Regierungen und den an diese Regierungen angepaßten „Interessenvertretern“ der Heimatvertriebenen auch die nächsten sechzig Jahre noch vertrauen wollen oder ob wir endlich bereit sind, in politischen Organisationen unseres Vertrauens aktiv zu werden. Diese Entscheidung wird von persönlichen Schicksalen eines jeden von uns beeinflußt. Ein jeder, der noch Kraft und Zeit findet, sich für den Erhalt unseres Deutschen Volkes einsetzen zu können, ist willkommen. Noch haben wir eine Demokratie, wenn auch mit vielen Mängeln behaftet. Unsere Meinung können wir noch sagen und auch mit Handlungen zum Ausdruck bringen. Uns fehlt bis heute nur der Mut zum Zusammenschluß mit anderen Schicksalsgefährten. Und die Reihen dieser Schicksalsgefährten sind nicht nur bei den Vertriebenen und ihren Nachkommen aus der Vertreibung nach 1945 zu suchen.

Von der Vertreibung aus den erarbeiteten Besitzständen sind alle deutschen Staatsbürger betroffen. Die heute noch Arbeit und Brot haben und 30 bis 40 Jahre alt sind werden damit rechnen müssen, auf das Niveau von Hartz IV abzustürzen. Auch die demographische Entwicklung, der wir ein gut Teil der Probleme zuschreiben können, ist von den verantwortlichen Politikern und Medien in den letzten Jahrzehnten gesteuert worden — aus dem Hintergrund dirigiert von den selbsternannten Weltenlenkern. Aus dem Selbsterhaltungswillen heraus sich einzusetzen für den Erhalt des eigenen Volkes, der eigenen Heimat hat nichts mit den ...ismus–Medienschlagworten zu tun. Die Benutzer dieser Todschlagkeulen wollen die „Guten“ sein, und alle, die nicht ihre Ansichten teilen, in das Reich der Bösen verdammen. — Und sie bekennen sich gerade durch ihre Handlungen als Zentralfiguren des Bösen. Wir können nicht auf eine „heile Welt“ warten. Der Einsatz eines jeden Volkes für seine Interessen ist glaubwürdig. Entscheidend ist, daß dieser Einsatz weder überheblich noch unterwürfig erfolgt. Wir sind ein großes Volk mit einer sehr langen Geschichte. Im Laufe dieser Geschichte wurden wir oft unserer Freiheit beraubt, dabei halfen eigene Landsleute den Kräften, die unser Volk in Knechtschaft hielten. Diese Kräfte wirken auch heute. Sie zu erkennen, sie zu benennen und sie daran zu hindern, unser Deutsches Volk zu zerstören, ist unsere Aufgabe. Grundlage für diese Aufgabe: Wir müssen die freiheitlichen Kräfte in unserem Volk zu einem gemeinsamen Handeln bewegen. — Einigkeit macht stark.


UDH Nr. 74

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