BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.74 (3. Quartal 2005)

Auszug


Politikerkaste auf dem Schleudersitz

In allen Fernsehssendungen, ob Christiansen, Ilgner usw., — sie zeigen ihre Schokoladenseiten. Ab und zu blitzt die nackte Machtgier unter der Biedermannmaske hervor — verständlich. Sie haben alles zu verlieren. Im Bewußtsein, daß alternative Gedanken nicht in diese obengenannten Gehirnmanipulierveranstaltungen vordringen und ihnen die Lebenserkennnisse des Volkes entgegengehalten werden können, dreschen sie aufeinander ein. Weil sie keine neuen Gedanken vortragen können, werden auch die Millionen Zuschauer nicht die Multiplikatoren werden, auf die diese Politiker hoffen.

Ein gutes Mittel, sich nicht manipulieren zu lassen, wäre — abzuschalten. Es müßten die Einschaltquoten zu diesen Sendungen schon erheblich kleiner werden, um über diesen Weg eine politische Willensbekundung zu erreichen. Willensbekundungen des Volkes erzielen Wirkungen, so diese auf die Straße getragen werden. Dazu bedarf es jedoch eines Themas, das sehr vielen Deutschen auf der „Seele“ liegt, — und das dort nicht liegen bleibt, sondern sich in Handlungen Luft schafft.

In dieser von den Medien beherrschten Zeit, in der fast jeden Tag „eine Sau durchs Dorf getrieben wird", müssen die Steine, die auf den Seelen von uns „Normalverbrauchern“ liegen, sich schon in Explosionsstoff verwandeln, dazu dann noch einen Zündfunken, und diese Politikerkaste bekommt soviel Feuer unter ihren „Allerwertesten“, um sich in den Niederungen des Volkes wiederzufinden. Wo jedoch kommen die Deutschen her, die die Gemeinschaft des Deutschen Volkes aus diesem Chaos herausholen können?

Unbelastete Deutsche sollten es sein. Unbelastet von der Umerziehung nach 1945, unbelastet von Träumereien der Vergangenheitsverherrlichung. Aus den Wurzeln preußischer Tugenden — mit Lebenserfahrung und Meister des eigenen jeweiligen Schicksals — Ideen zur Gestaltung der Zukunft — und den festen Willen, Kraft und Glaube an die Zukunft von Heimat, Volk und Vaterland — so sollten sie schon sein — unsere Hoffnungsträger. Laßt sie uns suchen.

Horst Zaborowski


Der Bundespräsident kann beweisen,

daß er der Präsident aller deutschen Staatsbürger ist. Es liegt in seiner Hand, dem Begehren auf Neuwahlen gemäß Grundgesetz Art. 68. [Vertrauensfrage; Bundestagsauflösung] (1) stattzugeben oder nicht.

In Kurzfassung:
Bleiben im „Spiel“ um die Macht im Staate BRD Grundgesetz und die politische Willensbildung der Staatsbürger auf der Strecke? Demokratie ohne Minderheitenschutz ist Diktatur durch die Hintertüre!

Horst Zaborowski


Zum „Nachdenken“ für unsere Staatsmacht !

Es gibt noch Staaten, in denen man das Volk mitbestimmen läßt, das ist bewundernswert! Die EU mußte bis jetzt (Juni 2005) zwei Schlappen einstecken! Die Franzosen und die Niederländer sind zwei Völker, die Ehre noch groß schreiben, somit an die Freiheit ihres Vaterlandes denken, also abschätzen konnten, was für Zahlungen auf sie zugekommen wären! Tatsachen folgen nun!

Unsere Staatsmacht Rot/Grün hat das wissentlich verhindert, um an der Macht zu bleiben! Unser gedemütigtes Volk ist der größte Zahlmeister und das bei 5 Millionen Arbeitslosen. Aber für fremde Völker ist immer Geld vorhanden, eben wieder eine halbe Million für Nordkorea! Wo ist der Eid der Politiker verblieben „zum Wohle des Volkes“? Die EU ist nach meiner Meinung sowie vieler anderer Bürger der größte Diktator! Vorschriften für alle Untertanen, wie sich jeder gläubige Staat zu verhalten hat, die Grenzen sind zu öffnen, damit es die illegalen, Billigarbeiter oder Sozialamt-Pleitemacher noch schneller schaffen, Deutsche immer mehr dem Elend auszusetzen! Der Ein-Euro-Job, jetzt so genannt, bleibt aber dem deutschen Hartz IV-Empfänger sicher, den nehmen Asylanten nicht. Er wird diesen erst gar nicht zugemutet! Selber sind Schröder und Genossen bestens versorgt, was kümmert sie der dumme Michel.

Irma Fuhrmann, Heimatvertriebene


Lebt Bundespräsident Köhler in geschichtlicher Nacht?

Leserbrief: Friedrich Kurreck, den 28. März 2005

 

 

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
unser Bundeskanzler scheint großen Gefallen daran zu haben, an den Siegesfeiern unserer ehemaligen Feinde teilzunehmen. Ein Novum in unserer Geschichte. Mir ist kein sozialdemokratischer Politiker der Weimarer Republik bekannt, der uns ein Gleiches bot. Diese haben ihre ganze Kraft darin gesetzt, der uns schon nach dem Ersten Weltkrieg angelasteten Alleinschuld am Ausbruch dieses Krieges mit der gebotenen Härte zu widersprechen. Damit bewiesen sie als Deutsche noch Charakterstärke, an der es den heutigen Politikern zu mangeln scheint. So glänzte unser Bundeskanzler im vorigen Mai mit seiner Anwesenheit bei den Feiern der Landung der Alliierten in der Normandie, und in diesem Jahr nimmt er auch noch in Moskau an der großen Siegesparade der Roten Armee aus Anlaß ihres Sieges über Hitlerdeutschland teil. Sollten dem deutschen Bundeskanzler wirklich nicht die von den Soldaten der Roten Armee begangenen bestialischen Untaten bekannt sein, die diese in den von ihnen eroberten deutschen Ostprovinzen massenweise begangen haben? Das wäre eine unverzeihliche Wissenslücke eines deutschen Bundeskanzlers, der doch die Interessen seines Volkes zu vertreten hat.

Es ist damit zu rechnen, dass am 1. September dieses Jahres in Warschau mit großem Pomp eine Veranstaltung stattfinden wird, um des Tages des deutschen Überfalls auf ein ahnungsloses und friedliches Land zu gedenken. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß Einladungen auch an deutsche Politiker ergehen werden, um an diesem Schauspiel teilzunehmen. Ich nehme an, daß auch Sie eine Einladung erhalten werden. Sollte es an dem sein, würde es mich interessieren, ob Sie einer solchen Einladung Folge leisten werden. Für den Fall, daß Sie glauben, teilnehmen zu müssen, erlaube ich mir, Ihnen einige Ereignisse von damals ← an die Hand zu geben, damit Sie, als Präsident des deutschen Volkes, bei dieser Gelegenheit den Polen ihre Geschichte vor Augen führen können, denn sie leben noch immer in geschichtlicher Nacht.


Gysi und Lafontaine — Die Internationale läßt grüßen

Es ist schon erstaunlich, mit welchem Eifer die Medien das neue Linksbündnis hochpuschen. Wir sind es schon gewohnt, daß Recht und Gesetz in der Bundesrepublik Deutschland nicht immer mit den Gesetzestexten übereinstimmen. Bei der Namensfindung für das Linksbündnis und der damit angestrebten Teilnahme an der Bundestagswahl 2005 wird es sich erweisen müssen, ob der Bundeswahlleiter diese „Eiertänze“ akzeptiert. Denn — gemäß Wahlgesetze sind Listenverbindungen von Parteien nicht zugelassen.

Die 68er in Amt und Würden erleben nun, daß sie von links überholt werden — und die Medien jubeln. Teils offen und teils klammheimlich. Es ist ja auch schwer, den Lesern, Sehern und Hörern zu erklären, wenn Lösungsvorschläge für Veränderungen in den Sozialsystemen vorgetragen werden, die im linken wie im rechten Lager als gerechte Lösungen auf fruchtbaren Boden fallen. Wir dürfen nicht vergessen, daß die gleichen Medien, die heute dem Linksbündnis soviel Aufmerksamkeit zukommen lassen — einen entscheidenden Anteil haben, daß das Gleichgewicht in den Sozialsystemen auch wegen der Altersstruktur nicht mehr vorhanden ist. Sie waren es doch, die über Jahrzehnte das Klima in der Bundesrepublik Deutschland erzeugten: Weg von der Verantwortung des Einzelnen für die Gemeinschaft und hin zur Spaßgesellschaft. Die Vorsorge für das Alter wurde zu Bismarcks Zeiten in der Anzahl der geborenen Kinder gesehen — heutzutage sollen es die zu jeder Tages- und Nachtzeit veröffentlichten Aktienkurse sein. Die von Lafontaine aufgezeigte Gegenüberstellung von Angestellten und Arbeitern auf der einen Seite und den Arbeitgebern auf der anderen Seite ist in der modernen Volkswirtschaft nicht mehr in so klaren Abgrenzungen vorhanden. Abgewertet werden die vorgetragenen Vorschläge von Lafontaine: „Alle Erwerbstätigen zahlen in die Sozialsysteme ein.“ durch seine Aussage, daß die durch die EU-Bestimmungen ermöglichten Arbeitsplätze von „Fremdarbeitern“ den Tariflöhnen in der BRD gleichgestellt werden sollen. Dadurch unterscheidet er sich von den Aussagen des BGD. Mit diesen Parolen der „Internationale“ ist die Arbeitslosigkeit in der BRD nicht zu beheben. Im Gegenteil — nur durch die Rückbesinnung auf die nationale Volkswirtschaft kann der Globalisierungsterror gebrochen werden. Die Parolen „Vorfahrt für Arbeit“ werden nur glaubwürdig, wenn sie lauten „Vorfahrt für Arbeit deutscher Staatsbürger“.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 74

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