BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.74 (3. Quartal 2005)

Auszug


Bundeskanzler (ohne Vertrauen) entdeckt das Deutsche Volk.

In den Reden bei feierlichen Anlässen begrüßt der Bundeskanzler die „lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger“. Dieser Sprachregelung bedienen sich auch Bundespräsident und weitere „hohe Würdenträger“ der Bundesrepublik Deutschland. Nur bei Leistung der Eidesformeln und wenn es gilt, Opfer zu fordern, entsinnen sich diese Repräsentanten, daß sie dem Deutschen Volke verpflichtet sind und nur den Deutschen Staatsbürgern ihre Ämter verdanken.

Am Ende der Legislaturperiode des Deutschen Bundestages sei hier ein Gesetz benannt, mit dem das Deutsche Volk in seinem Bestand und nicht nur in den Reden der Politiker beseitigt werden soll. Die Änderung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes vom 22.7.1913 und vom 23.6.1970 machten den Weg hierfür frei. Während bis zu der durch die rot-grüne Regierung (allen voran die Steine werfenden Blumenkinder mit den Turnschuhen) in Gang gesetzte Änderung für die deutsche Staatsangehörigkeit das ius sanguinis (Abstammungsprinzip) galt und in den Grundgesetzartikeln 16 und Art. 116 festgeschrieben worden war; haben die rot-grünen Volkszerstörer mit einem Mischmasch aus ius soli (Gebietsprinzip) und einer Doppelstaatsangehörigkeit der Auslöschung des Deutschen Volkes den Weg geebnet. Dabei wurden sie von den Schwarz-Gelben unterstützt, denn eine Grundgesetzesänderung bedarf nach

auch deren Zustimmung. Bisher wurden Gesetzesänderungen mit dem Hinweis auf die in der Regierungszeit von 1933 bis 1945 beschlossenen Gesetze begründet. Das Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22.7.1913 wurde im Zweiten Deutschen Reich unter der Regentschaft Kaiser Wilhelm II. vom Parlament beschlossen und überlebte in seiner Grundsubstanz die Jahre 1933 bis 1945 und Jahrzehnte der Bundesrepublik Deutschland. Es hatte dem Zusammenleben mit Staatsbürgern anderer Staaten nicht im Wege gestanden. Die Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes ist auf dem Hintergrund des völkerrechtlichen Anspruchs deutscher Autochthonen auf ihr Heimatgebiet zu sehen. Dieser Anspruch der Ureingesessenen in Mitteleuropa wird auf Betreiben durch grün-linke Publizistik unterlaufen. Mit der Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes wurde das Deutsche Volk seiner Identität beraubt. Einer Identität, die sich als Nachfahren von Menschen in Mitteleuropa begreift, die vor mehreren tausend Jahren als Jäger und Fischer unsere Gebiete durchstreiften und diese als Bauern urbar machten.

Aus den Nachfahren mit diesem geschichtlichen Hintergrund sollen nun Mitbürgerinnen und Mitbürger gestaltet werden. Warum wohl?

Es ist eine Volksweisheit, daß man die Kühe, die man melken will, nicht schlachtet. Diesen Spagat wollen die Volkszerstörer der Steine werfenden Blumenkinder hinbekommen. Ihre Energiepolitik entzieht der deutschen Volkswirtschaft die Basis. Das neu eingeführte Staatsangehörigkeitsgesetz entzieht dem Deutschen Volk seine Abstammung. Entgegen aller Sprüche wird nicht die Freiheit des Menschen als Einzelwesen (Individuum) gefördert. Es werden nur Einzelwesen ohne Rückhalt in ihrer Gemeinschaft, Familie, Gemeinde, in ihrem Volk und Staat durch Publizistik, Medien, wie Funk und Fernsehen „geformt“.
Als Beispiel der Kraft gegen diese Volkszerstörer nehme man eine Schachtel Streichhölzer. Das einzelne Streichholz kann ein kleines Kind brechen. Alle Streichhölzer zusammen halten der Kraft eines Riesen stand.

Setzen wir die Kraft unseres Deutschen Volkes gegen die Volkszerstörer. Fragen wir diejenigen, die sich zur Wahl zum Bundestag stellen, wie sie es mit der Rücknahme des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Staatsangehörigkeitsgesetzes halten und fordern wir die Einführung des Staatsangehörigkeitsgesetzes vom 22.7.1913.

Nicht alles, was neu ist, muß auch gut sein. Die Spaßgesellschaft und der Jugendwahn haben bewiesen, daß ein Volk in die Krise geführt werden kann. Die Folgen von Arbeitslosigkeit und Kinderlosigkeit lassen sich nicht mit flotten Sprüchen und Wahlprogrammen aus der Welt schaffen.

Kehren wir zu unseren Wurzeln zurück — als Einzelwesen in die Gemeinschaft. In die Gemeinschaft der Familien, in die Gemeinschaft mit unseren Freunden, in die Gemeinschaft unserer Gemeinden, in die Gemeinschaft unseres Heimat- und Vaterlandes — als freie Menschen in einem großen Volk. Einem Volk, dem die Völker der Welt viel zu verdanken haben — in unser Deutsches Volk.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 74

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht     Sprung zum Briefformular