BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.74 (3. Quartal 2005)

Auszug


Zweiter Weltkrieg — von Polen provoziert?

Nachdenkliches zum 60. Jahrestag unserer „Befreiung“

So provozierte Polen den Krieg

Nicht weil wir nicht mehr zusehen konnten, wie die nach der polnischen Annexion der reichsdeutschen Provinzen Posen und Westpreußen zu Ende des Ersten Weltkrieges die dort in ihrer ihnen von ihrem Herrgott zugewiesenen Heimat verbliebenen Deutschen von den Polen buchstäblich ausgerottet wurden (Dr. Stephan Horak, ukrainischer Sachkenner in Minderheitenfragen), sondern, weil es den Deutschen wieder einmal nach Krieg gelüstete, haben wir den Krieg gegen Polen vom Zaun gebrochen. Das ist doch die gängige Meinung im Nachkriegsdeutschland, die aber nicht im entferntesten der Wahrheit entspricht.

Wer so denkt und so blöd daherschwafelt, dem sind die wahren Ursachen der Ereignisse zwischen den beiden Kriegen entweder nicht bekannt oder, was viel schlimmer ist, er verschweigt sie wissentlich und erweist damit der deutschen Jugend einen schlechten Dienst.

Ich war nicht nur dabei, als wir Polen überfielen, sondern bin auch an der Grenze zu Polen aufgewachsen. Als nun 90jährigem Ostpreußen ist mir deshalb vieles bekannt, was man heute in Deutschland nicht gerne hört und was verschwiegen wird, um angeblich das zarte „Pflänzchen der Aussöhnung mit Polen“ nicht zu zertreten. Wer es wagt, dieses Tabu zu brechen und die geschichtliche Wahrheit kundtut, der wird der Volksverhetzung bezichtigt oder zum unverbesserlichen Nazi erklärt. Zum 60sten Jahrestag unserer totalen Niederlage, an dem der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland zu seinem Busenfreund nach Moskau fliegt, um dort an der Siegesfeier teilzunehmen, sollte man schon kurz daran erinnern dürfen, wie es überhaupt zu einem Zweiten Weltkrieg gekommen ist, ohne gleich denunziert zu werden.

Da ist zum einen die Tatsache, daß der polnische Marschall Rydz-Smigly Mitte Juni des Jahres 1939 während eines Biwaks in der Gegend zwischen Krakau und Kattowitz seinen Offizieren offenbarte, daß Polen den Krieg mit Deutschland wolle und Deutschland ihn nicht wird verhindern können. Gar von den Kanzeln wurde der Krieg „herbeigefleht“. Zum anderen war da noch die permanente Verletzung der deutschen Reichsgrenze durch Polen. Tatsache ist auch, dass seit Mitte August 1939 fortwährend polnische Kavallerietrupps in den Süden Ostpreußens einfielen, hier Bauerngehöfte anzündeten, mordeten und während ihres Rückritts auf ihren Feldern arbeitende deutsche Bauern mit ihren Lassos einfingen und über die Grenze zu Tode schleiften. Am 26. August 1939 gelang es einem an die Südgrenze Ostpreußens beorderten Kommandotrupp des Artillerie-Regiments 57, einen solchen polnischen Reitertrupp zu stellen. „In unseren MG-Garben sind 47 polnische Reiter auf reichsdeutschem Boden gefallen…“, → berichtete der Führer des Kommandos, Feldwebel H.J. Rotzoll. Wohlgemerkt: Vor Kriegsbeginn!

Interessant zu wissen ist auch, was der flämische Journalist Ward Hermanns, der während des Sommers 1939 Polen bereiste, von dort zu berichten wusste: „Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, die Slowakei und ein riesiger Teil Russlands in der überaus reichen Phantasie der Polen schon annektiert sind, muß denken, dass Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist.“

Von all dem will man heute in Polen nichts wissen. Der Kriegsausbruch vom 1.9.1939 erscheint nun in Polen als ein völlig unschuldig erlittener Überfall durch den übermächtigen deutschen Nachbarn, gewissermaßen als Schlag aus heiterem Himmel gegen ein ahnungsloses Land, wobei ganz vergessen wird, daß Polen sich seit März 1939 (Garantie Polens durch England, auch „Blankoscheck“ genannt, d. Verfasser) in einer ständig gesteigerten Kriegsstimmung befand, dass in zahlreichen Aufsätzen und Leserzuschriften in Zeitungen der Krieg dringend gewünscht wurde, dass durch Aktionen wie die Meldung zu einem Kommando „lebender Torpedos“ nach mißverstandenem japanischen Vorbild und durch Vorträge polnischer Offiziere, die die Qualitäten polnischer Soldaten in den Himmel hoben und die deutsche Ausrüstung als minderwertig bezeichneten, eine Stimmung erzeugt wurde, die von einem raschen Marsch nach Berlin träumen ließ.“ (Prof. Dr. Gotthold Rhode, Univ. Mainz)

Mit diesem Wissen Ausgestattete sind immun gegen jede Geschichtsklitterung, vor allem gegen die sogenannten „Dokumentarfilme“ eines Prof. Guido Knopp, der sich mit diesen beim Zweiten Deutschen Fernsehen eine goldene Nase verdient, der Zukunft der deutschen Jugend aber gewaltig schadet.

Friedrich Kurreck


UDH Nr. 74

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