BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.76 (1. Quartal 2006)

Auszug


Die Zertrümmerung der Deutschen Sprache

oder der sprachliche Morgenthau-Plan

von Erwin Arlt

„Do you speak Denglish?“ So überschreibt schon 1997 selbst die Münchener Abendzeitung einen Artikel. Die AZ ist nicht besonders deutsch gesinnt und geprägt, stellt aber fest: „Ein Hagel englischer Wörter prasselt auf Germanien nieder. Ist unsere deutsche Sprache noch zu retten?“

Freilich bleibt der Artikel an der Oberfläche stecken. Die Hintergründe aufzuzeigen, bedarf es schon tieferen Schürfens. Das aber ist nur mit patriotischem Denken zu bewerkstelligen. Machen wir uns also daran!

Zunächst ist festzustellen, daß im Nachkriegsdeutschland und Europa nur die antideutschen Kräfte das Sagen hatten. Dies gilt bis zum heutigen Tage! Das Ziel dieser Leute ist die „multikulturelle Gesellschaft“, die amerikanisch-englisch spricht und keinerlei Identität — also keinerlei Bekennen zur eigenen, gleichen Volksgruppe, zu keiner Nation, zu keinem Vaterland mehr hat. Diese Einweltler sprechen auch ständig von „der Gesellschaft“.

Da ist natürlich die Zertrümmerung der jeweiligen Volkssprache ein Ziel unter vielen. Der „sprachliche Morgenthau-Plan“ ist also für diese „One World“–Leute ein Aspekt und ein Angriffsziel.

Denglisch oder Engleutsch — also ein Gemisch aus Deutsch und Englisch ist die Vorstufe für eine weitere Umerziehung mit dem Ziel, amerikanisch-englisch ohne Widerstand einführen zu können

Nach dem obigen Prinzip wird allgemein verfahren. Das bezieht sich nicht nur auf die EU. Das können Sie von 1945 bis heute bei allen Umerziehungsmaßnahmen verfolgen. So eben auch und gerade bei der Zertrümmerung der Muttersprache.

Schon 1923 wurde dieser umgekehrte Rassismus geplant. Graf Coudenhove-Kalergi, Freimaurer erster Güte, schrieb schon damals, daß das Ziel dieser Umformung die „eurasisch-negroide Zukunftsrasse ist“. Seine Urenkel sind in der heutigen Paneuropa-Union des Otto von Habsburg den gleichen Zielen zugetan und verpflichtet.

Nun ist also die schlimme Lage beschrieben, in der sich das restdeutsche Volk mit seiner Last von etwa sieben Millionen Ausländern befindet. Da ist es an der Zeit, uns mit der Bedeutung der Sprache für ein Volk zu befassen. Wilhelm v. Humboldt sagt: „Die Sprache ist gleichsam die äußere Erscheinung des Geistes der Völker.“ Emil Maier-Dorn drückt es so aus: „Die Sprache ist die Hauptbrücke von Mensch zu Mensch. Stimme, Rhythmus und Melodie sind Wellen, auf denen die Zauber der Sprache spielen.“ Und an anderer Stelle schreibt Wilhelm v. Humboldt: „Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach, und die Entfremdung vom Heimischen geht immer durch die Sprache am schnellsten und leichtesten, wenn auch am leisesten vor sich.“ „In der Sprache liegt die Tradition, Geschichte, Religion, die Grundsätze des Lebens, alles, sein Herz und die Seele eines Volkes“ schrieb Johann Gottfried Herder und fragte: „Hat wohl ein Volk etwas lieberes als die Sprache seiner Väter?“ Emil Maier-Dorn aber ermahnt uns: „Werden die Gedanken unscharf vermittelt, folgen auch ebenso schludrige Taten, gleitet der Mensch in Nachlässigkeit ab. Wir sind auf dem besten Wege, unseren Ruf vollends zu verlieren, den uns u.a. gerade die Genauigkeit eingebracht hat. Die Art, wie einer sein Deutsch anwendet, ist mehr als eine Visitenkarte, sie läßt einiges von seinem Wissen erkennen! Das mag manchem gleich sein, doch ist eben die Vermanschung der Sprache eine der schädlichsten Waffen, die zur Vernichtung des Deutschtums, ja der weißen Europiden mit aller Hinterlist angewandt wird. Da sollte jeder Einsichtige zum Fels in der Brandung werden!“

Was können wir alle — was müssen wir in dieser Lage tun? Deutsches Bewußtsein beim Schreiben und Sprechen vorlegen!

Am überzeugendsten ist es, wenn wir bei uns selbst beginnen. Mit gutem Beispiel vorangehen und seinem Gegenüber entgegentreten. Beweisen wir also — jeder von uns — liebe Leser, daß wir nicht nur des Deutschen mächtig sind in Sprache und Schrift, sondern zeigen wir Patrioten nach außen, daß wir bewußt deutsch sprechen und schreiben und verzichten wir auf unnötige „Anglizismen“ und andere Fremdwörter, soweit es unsere schöne deutsche Sprache zuläßt. Denn je mehr Sprachumerziehung und Sprachzertrümmerung von den Verantwortlichen begangen wird, umso mehr haben wir Patrioten die Pflicht, unsere deutsche Hochsprache zu hegen und zu pflegen. Zahlreiche Vereinigungen wie den Verein zur Wahrung der deutschen Sprache gibt es bereits, die sich das Gegensteuern zur Aufgabe gemacht haben.

Wir alle haben eine hohe Verantwortung, gerade für die nachwachsende junge deutsche Generation.

Wehren wir uns mit Briefen an die Medien, wie Presse, Rundfunk und Fernsehen und nehmen wir diese Angriffe auf unsere Muttersprache nicht hin mit den resignierenden Worten: Auf Neudeutsch heißt das ja … und dann folgt widerspruchlos der englische Ausdruck!

Werden wir also nicht müde; die Gegenbewegung wird kommen. Wehren wir die Bestrebungen zur Vernichtung unseres Deutschen Volkes auf allen Ebenen ab und lassen wir uns nicht verschaukeln.

Ein mahnendes Gedicht soll das Anliegen abschließen:


UDH Nr. 76

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