BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 78  ¦  Juli – September 2006


Freunde — Förderer — Mitglieder

Wenn wir zurückschauen in die Jahre 1950 aufwärts bis in unsere Tage und dabei die von den Politikern losgelassenen Sprüche überdenken, müssen wir erkennen — wir sind als Stimmvieh mißbraucht worden.

Sicherlich gehören zu einem demokratischer Staat Wahlen. Dies kann jedoch nicht bedeuten, daß die sich zur Wahl stellenden Narrenfreiheit genießen dürfen. — Und dies ist noch zurückhaltend ausgedrückt. In Wirklichkeit hat der Großteil dieser „Volksvertreter“, weil sie über die Listen der Parteien in die Parlamente hineinkamen, sich ihren jeweiligen Parteien verpflichtet gefühlt. Obwohl Grundgesetz Art. 38 ihre Aufgabe beschreibt „…an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“ Welch ein Glück für sie, daß es noch keine Meßmethode für Gewissen gibt.

Nach Kriegsende mußte von den Besatzungsmächten alles und jedes erlaubt werden. So hingen von der Genehmigung durch die Alliierten ab: die Gründung von Parteien, Rundfunk und Zeitungen, das Fahren mit einem Kraftfahrzeug, ja selbst die Teilnahme an einem Kurs in einer Fahrschule mußte von den Alliierten genehmigt werden.

Durch dies in das allgemeine Leben hineinreichende absolute Machtmonopol wurde der Grundstein für eine „Zusammenarbeit“ mit den Alliierten gelegt. Im Klartext: Deutsche mit Rückgrat wurden von den Segnungen der „Neuen Zeit“ ausgeschlossen. Es fanden sich in dieser Zeit deutsche Menschen, die glaubten, aus welchen Gründen auch immer, sich dem Zeitgeist anpassen, genauer gesagt unterordnen zu müssen. — Und diese Spezies hat ihre Nachahmer oder auch Nachfolger bis in die heutige Zeit hinein gefunden.

So ist es nicht verwunderlich, daß Bestrebungen, die Interessen des eigenen deutschen Volkes zu vertreten, über ein halbes Jahrhundert hinweg erfolglos geblieben sind. Leider fanden und finden sich immer nur wenige, die bereit sind, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Und bei denen, die sich einsetzen, sind die mit dem aufrechten Gang in der absoluten Minderheit.

Die politisch aktiven sind gemessen an der Gesamtbevölkerung sehr wenige. Um diesen wenigen die Möglichkeit zu geben, über den großen Teil zu herrschen, bedarf es der Zustimmung durch das Volk, und dies geschieht bei den Wahlen.

Im Laufe der Jahre hat sich aus dem in der BRD herrschenden Drei-Parteiensystem ein Sechs-Parteiensystem entwickelt und dies nur bei den im Bundestag vertretenen Parteien. Insgesamt sind beim Bundeswahlleiter der BRD etwa einhundert politische Parteien registriert.

Den politischen Parteien werden durch das Grundgesetz im „Art. 21 (1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit…“ Rechte eingeräumt, denen auch Pflichten gegenüberstehen.

Diesen Rechten verdanken wir vom Bund für Gesamtdeutschland die Möglichkeit, Sie, liebe Freunde, in aller Offenheit auch über die Zeitschrift „Unsere Deutsche Heimat“ zu unterrichten.

Im Grundgesetz ist durch „Art. 5 [Meinungs- und Pressefreiheit] (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten…“ ein Grundrecht geschaffen worden. Viele, die mit politischen Meinungen im Vertrauen auf dieses Grundrecht an die Öffentlichkeit gegangen sind, selbst forschende Historiker, sind in Gefängnissen der BRD gelandet, wo sie teilweise mit Schwerstkriminellen in einer Zelle sitzen dürfen.

Das Wahlergebnis der letzten Bundestagswahl hat den Vertrauensverlust der Wähler in die handelnden Politiker offenbart. Das Wahlergebnis brachte es an den Tag, in der BRD sind die politisch handelnden in der Minderheit. Es dürfte nicht die fremdhörige machthungrige Clique mit den krummgedienten Rücken sein. Die Wahlverlierer schlossen sich zusammen. Der Machthunger ist der Kitt der Koalition und gleichzeitig der Sprengstoff.

Weil die Medien seit der Zeit nach Kriegsende Wasserträger der politischen Clique sind, helfen sie mit ihren Machtmitteln. Die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland bot die Bühne, um hinter deren Kulisse unserem Volk die Daumenschrauben weiter anzuziehen. — Jedoch die vierte Generation befreite sich von dem Druck. Sie geht mit den Fahnen und dem Deutschlandlied selbstbewußt um. Selbst im linken Politmagazin Monitor wurde am 6. Juli 2006, 21.45 Uhr, die zweite Strophe unserer Nationalhymne: „Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang sollen in der Welt behalten ihren alten, schönen Klang. Uns zu edler Tat begeistern unser ganzes Leben lang“, vorgetragen.

Hier würde der Berliner sagen: Nachtigall, ick hör dir trapsen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 78

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