BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Mitteilungsblatt

Ausgabe 1  ¦  Februar 1991


Die Verzicht­politiker streiten bei ihren eigenen Grund­stücken vor Gerichten um jeden Quadrat­meter

Auf das Eigentum des deutschen Volkes, auf das Eigentum von Millionen Heimat­vertriebener und Spät­aussiedler, wird kommentar­los verzichtet. Darum die dringende Auf­forderung:

Aktion Privat­eigentums­sicherung.
Sichern Sie Ihr Privat­eigentum in den deutschen Ostgebieten !

Es besteht die Gefahr, daß durch die kurz vor dem Abschluß stehende wider­rechtliche Abtretung der deutschen Ostgebiete deutscher Grundbesitz ent­schädigungs­los durch den polnischen Staat anektiert wird. Daher ist es dringend notwendig, daß Sie sofort (vor Abschluß der Ratifizierung) Ihre Eigentums­ansprüche bei der poln. Regierung in Warschau geltend machen. Auch für die übrigen Vertreibungs­gebiete sollte die Anmeldung vor­genommen werden.

Privateigentum im gesamten Gebiet der deutschen Ostgebiete und auch innerhalb des recht­mäßigen Staats­gebietes der Länder Ost­europas sollten Sie anmahnen, sofern Sie Ihr Eigentum unter Zwang aufgeben mußten.

Nach dem für alle geltenden Völkerrecht ist die entschädigungs­lose Enteignung von Privat­eigentum wider­rechtlich.

Ebenso sind Verkäufe von Immobilien und Hab und Gut, die unter Zwang zustande gekommen sind, nichtig.

Ergänzend ist darauf hinzuweisen, daß ein eventuell gezahlter Lasten­ausgleich kein Verzicht auf die Geltend­machung von Ansprüchen auf Rückgabe des von den Ver­triebenen zurück­gelassenen Vermögens beinhaltet.

Die Antrags­formulare sind gegen einen Unkostenbeitrag von 10,00 DM erhältlich bei: Bund für Gesamt­deutschland, Aktion Privat­eigentums­sicherung, Zum Schulhof 8, 4100 Duisburg 1.


Schreiben Sie uns bitte auch, wenn Sie bereit sind einen Muster­prozeß wegen Nutzungs­entschädigung zu führen.


UDH Nr. 1

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