Jul 15 2011

Eiertanz um den Euro

Category: Allgemein,Geschichte,Gesellschaft,Medien,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 19:23

Wer in diesen Tagen und Wochen die veröffentlichte Meinung in den Medien verfolgt wird mit Horrorversionen gefüttert. Land auf Land ab wird das Unwort „-alternativlos“ unterschwellig unters’ Volk gebracht. – Gleichzeitig wird zugegeben, dass eine absolute Mehrheit der Bundesbürger kein Vertrauen in den Euro mehr hat.

Ja glauben diese Meinungsmacher denn wirklich, sie wären alleine auf dieser Welt. Können sie sich vorstellen, dass Deutsche diese Republik aus den Trümmern aufgebaut haben, als die allermeisten dieser Klugschwätzer noch nicht einmal geboren waren. Das wir mit unserer DM zusammen den Lebensstandart erarbeiteten. – In Europa gelebt haben nicht wegen der EU, sondern trotz der EU.
Und dann kommt in der Sendung „Flächenbrand in Euro-Land“ bei Meybrit Illner im ZDF der Diskussionsteilnehmer Wolfram Weimer mit der Aussage daher: „es ist besser alle paar Jahre eine Krise zu finanzieren als alle paar Jahre einen Krieg zu führen.“
Was versteht Herr Weimer unter „eine Krise zu finanzieren“? Bei seinem Gehalt wird Herr Weimer locker die Teuerungsraten weg stecken. Ob die deutsche Volkswirtschaft, die nun noch ein paar Aufgaben mehr zu bewältigen hat, als Herr Weimer mit seinem Gehalt, diese Krisen dann verkraften können steht auf einem andern Blatt. –

Und nun Herrn Weimers ungeheuerliche Anmaßung über Krieg und Frieden zu entscheiden. Herr Weimer hat am eigenen Leib keinen Krieg in unserem Land miterlebt. Afghanistan ist weit weg. Genauso weit wie manch Dorf im tiefen Bayern vom alliierten Bombenterror entfernt war.

Der Euro wird Geschichte werden, auch wenn die HIWIS noch so laut und lange schreien. Die Frage wird sich stellen – wer soll –besser noch wer kann für die Hinterlassenschaft des Euro aufkommen

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Jul 09 2011

Worauf begründen Rating-Agenturen ihre Macht?

Category: Allgemein,Banken,Finanzwirtschaft,WirtschaftHorst Zaborowski @ 01:10

Mit einem Satz – auf die Schuldenbarone der Neuzeit. Wirtschaftsleben in dieser unserer Zeit ist ohne Schulden nicht mehr vorstellbar und greift bis tief in das Verhalten von Privatpersonen ein.
Der Knackpunkt ist die Balance.
Leider sind Richtlinien des Staates weich und schwammig zur Regulierung und Stütze kaum geeignet.
Warum soll sich Herr Meyer beherrschen, wenn er sich von Werbung umflutet einen „Traum“ erfüllt, der besser Traum geblieben wäre. – Wenn gleichzeitig „der Staat“ jegliche Vorbildfunktion verliert, wenn er Verträge, ob nationale oder internationale selbstherrlich reihenweise bricht. – Immer im Vertrauen darauf, dass irgendjemand zu irgendwelchen Zeiten für den angerichteten Schaden aufkommen wird oder muss.
Wo ist die Zeit geblieben in der für eine „Anschaffung“ angespart worden ist? In der ein Unternehmen gegründet wurde, wenn das Eigenkapital für die „Anlaufzeit“ des Unternehmen „flüssig“ vorhanden war?

Wo ist die Zeit geblieben in der die Zinsen auf dem Sparbuch über der Inflationsrate lagen? –
In der Kreditzinsen Zinsen waren und keine Wucherzinsen?

Wo ist die Zeit geblieben, in der Banken in der Bereitstellung von Krediten für Wirtschaft und Gewerbe ihr Geschäftsmodell sahen. –
In der die erwarteten Renditen der Banken sich an den Renditen, die ihre Kunden erwirtschaften konnten orientierten?
Wann werden Banken aus dem Verkehr gezogen die ihre Geschäftsmodel nicht im Rahmen der heimischen Wirtschaft begründen, sondern in der weltweiten Spekulation ohne über reale Werte zu verfügen.

Bei diesem Tanz auf dem Vulkan spielen die Rating-Agenturen den Beelzebub persönlich.

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Jul 08 2010

Nationalelf – kein Kampfgeist

Category: AllgemeinHorst Zaborowski @ 05:55

Fußball ist ein Mann­schafts- und Kampf­sport. – Kein Schönheits­wett­bewerb. Wer in der National­mannschaft spielt muß sich bewusst sein, dass er nicht in einer Vereins­mann­schaft spielt um seine Bröt­chen zu verdienen.

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Mrz 16 2009

Entscheidung (1.Fortsetzung)

Category: Allgemein,Deutsches ReichHorst Zaborowski @ 17:37

Bei Entscheidungen am öffentlichen Leben in der Bundesrepublik Deutschland teilzunehmen steht dem Entscheidenden eine große Auswahl zur Verfügung. Bevorzugt wird oft eine Teilnahme bei der dem Teilnehmenden unmittelbar ein Vorteil entsteht. — Zum Beispiel eine Mitgliedschaft in einem Verein usw.. Leider entscheiden sich nur wenige für den Einsatz bei politischen Aktionen. — Und die Wenigen sind dann noch in Aktionen tätig mit einer ganz bestimmten Zielsetzung. Bei unserer deutschen Gründlichkeit entstehen kaum jemals Querverbindungen zwischen den einzelnen Gruppen. — Ein Jeder findet seinen Einsatz für unverzichtbar für das Wohl und Wehe Aller. Continue reading “Entscheidung (1.Fortsetzung)”

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Mrz 07 2009

Entscheidung

Category: AllgemeinHorst Zaborowski @ 17:59

Dieses Wort ersetzt viele Worte, Sätze, sowie jeden Redeschwall. Vor einer Entscheidung steht ein jeder von uns — und meistens zu einem „ungünstigen Zeitpunkt“! Bereits der Versuch, sich vor einer Entscheidung zu drücken verbraucht Kraft, die wir für die dann doch zu treffende Entscheidung dringend brauchen werden. Besonders gefährlich ist es, wenn andere für uns Entscheidungen treffen. — In den allermeisten Fällen werden diese Entscheidungen gegen unsere Interessen im Sinne des Entscheidenden getroffen. → Fortsetzung folgt.

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Dez 30 2008

Es gibt eine Sorte

Category: Allgemein,VolkHorst Zaborowski @ 10:39

Es gibt eine Sorte im deutschen Volk,
Die wollen zum Volke nicht gehören;
Sie sind auch nur ein Tropfen Gift,
Die uns im Blute gären.

Und weil der lebenskräftige Leib
Sie auszuscheiden trachtet,
So hassen sie nach Vermögen ihn
Und hätten in gern verachtet.

Und was für Zeichen am Himmel steh’n,
Licht oder Wolke,
Sie gehen mit dem Pöbel zwar,
Doch nimmer mit dem Volke.

Theodor Storm (1817 – 1888)


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