Untergang von Weltreichen eine Zeitfrage
Weltreiche entstehen nach sich ähnelnden Mustern. Ausbreitung über die Grenzen, Unterdrückung und Ausbeutung der Bevölkerung der „eroberten” Gebiete. Untergang bahnt sich an, wenn die Aufwendungen zum Erhalt der militärischen Überlegenheit an den Rändern nicht mehr durch die „Einnahmen” aus den beherrschten Gebieten gedeckt werden. Zerfall setzt ein, wenn die eigene Bevölkerung aus welchen Gründen auch immer, Kosten für den Erhalt des Weltreiches nicht mehr aufbringen will oder kann. Im derzeitigen Stadium fordert das “Weltreich Vereinigte Staaten von Amerika” die Publizistik heraus, Aufstieg und Untergang zu beleuchten.
So geschehen in → MMnews — USA vor Bürgerkrieg und Zerfall? ⇐
Einen Bürgerkrieg in den USA und einen anschließenden Zerfall des Landes in mehrere Teile hat der russische Experte Igor Panarin prognostiziert. In Panarins Artikel werden Fakten mit Wunschdenken gemischt. Außerhalb seiner Betrachtungen bleibt die Frage: Wollen Staaten wie Rußland und China ein den Globus umspannendes Weltreich nach dem Muster der USA überhaupt errichten? Sie sind bereits Weltreiche, Rußland der Fläche und China seiner Bevölkerung nach. Eignen sich Mentalität, Charakter und Lebensbedürfnisse von Russen und Chinesen, von Völkern mit in die Jahrtausende reichender Kultur, für eine Welteroberung in der US-Cowboy-Manier.
Bereits in Unsere Deutsche Heimat Nr.77 (2. Quartal 2006) 30.4.2006 wurden von uns unter dem Titel → „US–Imperium vor dem Zerfall?“ in einer ausführlichen Zusammenstellung Ursachen und Gründe für die Handlungsweise der USA seit ihrer Gründung 1775 dargelegt. Mentalität und Charakter der Amerikaner hat sich in 171 US-Aggressions-Kriegen weiterentwickelt. Eine Strategie, Kriege nicht auf dem Schlachtfeld sondern mehr über die “Börsen” zu führen, hat sich zur Finanzkrise des Jahres 2008 ausgeweitet. Ein Weltreich wird untergehen, weil die entwickelte Waffe Papierdruckmaschine sich als ein zweischneidiges Schwert herausstellt. Der eigenen Bevölkerung wird mehr Schaden zufügt als geplant.
In MMnews — USA vor Bürgerkrieg und Zerfall? ⇐ stellt Panarin auch eine Prognose über den Zerfall der USA in sechs Teile.
In Unsere Deutsche Heimat Nr.64 (2. Quartal 2003) beleuchtet im Artikel → „Zerfall und Teilung der USA“ Siegfried Neubacher, wie die Teilung zum inneren Frieden Nordamerikas und zum äußeren Frieden in der Welt beitragen wird.
Zur Zeit, als das Wort „Heuschrecken“ als eine „Waffe“ im politischen Kampf der Parteien Einzug hielt, waren es nur „einige Rufer in der Wüste“, die vor einer Finanzkrise (Blase) warnten. Nachdem die Finanzkrise, wie von den „Rufern…“ vorhergesagt, sich weltweit am „Honig der Gläubigen“ labte konnte es nicht ausbleiben, daß die Macher dieser Finanzkrise „Appetit“ auf die Realwirtschaft zeigten. In diesen Zeiten rächt es sich, daß auf Regierungsebene der BRD die (Be-)Achtung vor dem in Grundgesetz Art. 14 (1) — „Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet…“ — Festgeschriebenem zu einer Farce verkommen ist.
In diesem Zusammenhang sei erinnert an die von der Bundesregierung vertretenen Auffassungen und Handlungen betreffend dem Eigentum der Privat-Eigentümer im „Zonenrandgebiet“ und in den Ostprovinzen des Zweiten Deutschen Reichs. Regierungen, die Privat- und Staatsbesitz nach der politischen Wetterfahne unterscheiden, haben Glaubwürdigkeit und moralischen Rückhalt im eigenen Volk verloren. Und gerade diese grundlegende Unterstützung durch deutsche Staatsbürger wäre erforderlich, um den Beschäftigten bei Opel zu helfen. Grundgesetz Art. 14 (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig…
Hiermit ist die gesetzliche Grundlage vorhanden, die Firma Opel GmbH zu verstaatlichen und damit aus dem GM-Mutterkonzern herauszulösen. Die im Grundgesetz Art. 14 (3) vorgesehene Entschädigung könnte teilweise von der Belegschaft aufgebracht werden. Zu diesem Zwecke müßte die Firma Opel in Form einer Genossenschaft geführt werden und die Belegschaft (so der einzelne Mitarbeiter es will) Inhaber von Genossenschaftsanteilen sein. Hier wäre es angebracht, einen Teil der 300 Milliarden als Bürgschaft einzusetzen. — Und nicht um Banken, die diese Finanzkrise durch ihre Handlungen (Verkauf von Zertifikaten usw.) beförderten, in die Lage zu versetzen, in gewohnter „Geschäftsmanier“ weiter gutgläubige Staatsbürger in ihr privates Unglück zu stürzen. Sollte sich an der Inhaber-Struktur — ca. 10% GM und der überwiegende Rest im Besitz von „spanischen Heuschrecken“ — nichts ändern, ist jeder finanzielle Einsatz seitens der BRD-Länder und des Staates willkommenes Heuschreckenfutter.
Nach Aussage von Professor Wilhelm Hankel: „Letztlich resultiert eine Finanzkrise aus der Fähigkeit der Banken, einen jahrtausendealten Kreditbetrug der Öffentlichkeit als geldtechnischen Fortschritt und finanzielle Innovation zu verkaufen. So auch in dieser Krise. Sie zwingt Regierungen dazu, Banken aus Seenot zu befreien, obwohl diese ihre Havarie selbst verschuldet haben und eine tiefere Analyse der Ursachen vermeiden.“ Wer von der Desinformation durch Fernseh- und Talkshow-bla-ba die „Schnauze“ voll hat kann sich im Artikel von Professor Hankel sachgerecht informieren. Weiterlesen “300 Milliarden in den Sand gesetzt?”
Hoffnungsträger und Messias in einer Person. Begeisterung weit über die übliche Schonfrist der ersten 100 Tage hinaus. „Jubeler“ von heute werden die ersten Kritiker sein. Massenbegeisterung, ob bei einem Star der Medien oder der Politik, verbreitet Wünsche und Hoffnungen die sich so nicht erfüllen können. Obama wird das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten antreten, eines Staates mit der zur Zeit größten Militärmacht der Welt. Allein aus dieser Tatsache heraus unterliegen seine Handlungen vorgegeben Zwängen. Eine weitere Bürde ist die Verschuldung der USA bei ihren Bürgern und vielen Staaten in dieser Welt. Weiterlesen “Obama”
…im Zangengriff der 68er und ihrer Nachfolger. Das Verbot einer genehmigten Demonstration mit dem Hinweis darauf, daß die Sicherheit der Versammlungsteilnehmer nicht durch den Staat Bundesrepublik Deutschland in Form der Polizeikräfte in Köln gewährleistet werden könne, wäre bereits eine Einschränkung der im Grundgesetz formulierten Grundrechte: Weiterlesen “Rechtstaat Bundesrepublik Deutschland”
In der Kasseler Kunsthalle Fridericianum stand am 6. und 7. September 2008 für jede der in der Bundesrepublik Deutschland beim Bundeswahlleiter registrierten politischen Parteien eine gleichgroße Ausstellungsfläche kostenlos zur Verfügung. Von den 115 Parteien nahmen die gebotene Möglichkeit 36 Parteien wahr. Unser Bund für Gesamtdeutschland nutzte die Gelegenheit, um unsere politischen Ziele in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Weiterlesen “POLITICA 1″
In der Kunsthalle Fridericianum – Kassel — Friedrichsplatz 18 — findet in neun Tagen die erste Messe politischer Parteien statt. Beginn der Kasseler Museumsnacht 6. September 2008 von 18 bis 24 Uhr. Unser BGD ist mit einem Stand dabei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Dem Schweizer Künstler Christoph Büchel ist es zu verdanken, daß in der Kunsthalle Fridericianum in Kassel in der Zeit vom 5. September bis 16. November 2008 die deutsche Öffentlichkeit in einer großen Einzelausstellung Deutsche Grammatik Einblick bekommen kann in eine authentische Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, Politik und Kultur.
[→ Kunsthalle Fridericianum]
In den Abendstunden des 20. Juli 2008 fand vor dem Reichstag ein feierliches Gelöbnis statt. Sechs Rekruten legten stellvertretend für ihre Kameraden den Eid ab. Es bleiben Fragen offen. Wie so oft stimmen Symbolik und Reden nicht überein, ja sie sind teilweise in sich selbst wiedersprüchlich. Weiterlesen “Gelöbnis am Reichstag — Rede Altbundeskanzler Helmut Schmidt”
Der 4. Juli 2008 war für die USA ein Tag großer Genugtuung. Die amerikanische Botschaft wurde an ihrem „historischen“ Platz neben dem Brandenburger Tor eröffnet. Anlaß für hohe amerikanische und Würdenträger der BRD, in Festreden Geschichte und Gegenwart zu beleuchten. Weiterlesen “Zu kurz gesprungen — Frau Merkel”