Nov 14 2008

300 Milliarden in den Sand gesetzt?

Nach Aussage von Professor Wilhelm Hankel: „Letztlich resultiert eine Finanzkrise aus der Fähigkeit der Banken, einen jahrtausendealten Kreditbetrug der Öffentlichkeit als geldtechnischen Fortschritt und finanzielle Innovation zu verkaufen. So auch in dieser Krise. Sie zwingt Regierungen dazu, Banken aus Seenot zu befreien, obwohl diese ihre Havarie selbst verschuldet haben und eine tiefere Analyse der Ursachen vermeiden.“ Wer von der Desinformation durch Fernseh- und Talkshow-bla-ba die „Schnauze“ voll hat kann sich im Artikel von Professor Hankel sachgerecht informieren.

Es ist höchste Zeit zu hinterfragen wem der 400 Milliarden-Schnellschuß helfen sollte. Vordergründig indem die Kreditwürdigkeit von Banken untereinander durch eine Garantie der Bundesrepublik Deutschland befördert wird. Hier muß die Frage erlaubt sein: Warum können die Banken ihren Kreditbedarf nicht bei der Bundesbank decken, wie es bisher immer geschah? Wenn der freie Kreditverkehr in der Politikergunst so hoch angesiedelt ist wäre es nur konsequent wenn Banken, die von der Deutschen Bundesbank nicht mehr als kreditwürdig angesehen werden, schließen müssen. Eine Kreditlücke kann ja nicht entstehen. Kleine Firmen und Privatleute können Kredite im den von ihnen erforderlichen Rahmen bei den Sparkassen und Reifeisenbanken decken. Für Große Firmen mit hohem Kredibedarf ist die KfW zuständig. Wenn es eines Gesetzes bedurft hätte dann dieses: Verantwortliche Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank erhalten Sitze in den Aufsichtsräten der Landesbanken und der KfW! Politiker sollen Politik gestalten, ob gut oder schlecht. In Aufsichtsräten der Landesbanken und der KfW sind sie störende, unqualifizierte Fremdkörper.

Raus aus dem Globalisierungswahn! Wenn die Bundesrepublik Deutschland ein freier und souveräner Statt ist — soll er auch danach Handeln! Bundespräsident, Bundeskanzler sowie Minister schwören gemäß Grundgesetz Art. 56 den Amtseid: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen,…“ Dieser Eid kann ja nicht im Gegensatz zu der Gewissensfreiheit, auf die jeder Abgeordnete sich berufen kann, stehen.

Gemäß Prof. Hankel: „Nur, warum sollten diese Derivate werthaltig sein? Hinter ihnen steht weder eine reale Wertschöpfung oder Sparleistung, sondern einzig und allein die Hoffnung, sie jederzeit am Inter-Bankenmarkt wieder verkaufen zu können. Wenn sich diese Hoffnung als Illusion erweist, sind sie so viel wert wie Midas’ verwässertes Münzgeld. Der Rest ist, wieder einmal, eine Finanzkrise.“

Eine logische Folge aus diesem Betrugszenario ist ein Gesetz in der Bundesrepublik Deutschland der den Handel mit Derivaten verbietet. Gemäß Prof. Hankel: „Bereits vor 80 Jahren kam die Wissenschaft zu anderen Schlüssen, während der letzten großen Weltwirtschaftskrise. Denn auch nach dem Schwarzen Freitag vom Oktober 1929 mussten die Staaten im Eilverfahren mit Millionen Steuergeldern ihre Banken sanieren. In Deutschland wurden 1931/32 alle großen Privatbanken bis auf eine verstaatlicht. Doch als das Finanzgewitter abgezogen war, stellte Hitler den alten Zustand wieder her, er privatisierte die Banken wieder. Vermutlich hatten sie ihm signalisiert, seinen Krieg mitzufinanzieren.“ Könnte es sein, daß die Bundesregierung den Weg der 1931/32 mit der Verstaatlichung der Banken durch die Reichsregierung durchgeführt worden ist, genau wie einst Hitler scheut, damit sie von diesen Kredite zur Führung des Krieges in Afghanistan erhält?

Oder sollten die Ausführungen von Prof. Hankel: „Doch der Staat ist stiller Teilhaber an der Kreditinflation der Banken. Mit der kreditinflatorisch finanzierten Zunahme des Volkswohlstandes erhöhen sich seine Steuereinnahmen. Er wurde so zum Komplizen der Kreditgeldbetrüger und ist es bis heute geblieben.“ zutreffend sein und mit den 400 Milliarden, für die das deutsche Volk insgesamt mit unzähligen nachfolgenden Generationen belastet worden ist — Merkel und Steinbrück alleine, samt aller 442 für den Krieg in Afghanistan stimmenden Abgeordneten des Deutschen Bundestages besitzen nicht den Hauch dieser 400 in den Sand gesetzten Milliarden — stimmen und die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland ist Komplize und Kreditbetrüger? Der Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten darf bei diesen Generationen deutscher Staatsbürger belastenden Gesetze nicht gelten! Die Rote Karte den Abgeordneten in allen kommenden Wahlen die diesem Betrug zugestimmt haben.


Nov 03 2008

Wirtschaft und Banken für das Volk?

Tag: Banken, Finanzwirtschaft, Gesellschaft, WirtschaftHorst Zaborowski @ 23:00

Oder — das Volk für Wirtschaft und Banken?

Von der Einstellung und Beantwortung dieser Fragen hängt das Wohl und Wehe aller deutschen Staatsbürger ab. Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland räumten gewählte Volksvertreter in den Parlamenten der Wirtschaft und den Banken Narrenfreiheit ein. Technische Entwicklungen wurden hinten angestellt um den leichteren Weg zur Produktionssteigerung durch Anwerbung ausländischer Arbeiter den Vorzug zu geben. Gewinne flossen in die Wirtschaft — Lasten wurden den Kommunen aufgebürdet. Weiterlesen “Wirtschaft und Banken für das Volk?”


Okt 16 2008

US-Staats-Maffia

Tag: Ausland, Deutsches Reich, FinanzwirtschaftHorst Zaborowski @ 18:42

Der Begriff Maffia wird im allgemeinen mit einer Tätigkeit von Menschen und Strukturen in Verbindung gebracht die mit krimineller Energie sich Vorteile verschaffen. Ihnen wird der Wille zur Zerstörung bestehender Strukturen im wirtschaftlichen und staatlichen Bereich nachgesagt um ihre Vorteile nutzen zu können. Unzweifelhaft ist, daß Mitglieder einer Maffia bestrebt sind ihre Teilnahme in staatlichen und wirtschaftlichen Strukturen zu vertuschen. Je nach dem Infiltrierungsgrad bleiben sie als „Strippenzieher“ im Untergrund oder, wo ihre Kraft es erlaubt, übernehmen sie auch in der Öffentlichkeit, meist von den Staatsbürgern der einzelnen Staaten nicht erkannt, Führungspositionen ein.

Diese Maffia-Handlungsmuster zeichnen sich in einem Bogen von den Potsdamer Gesprächen 1945 bis zu den Handlungen der US-Finanzwirtschaft in der Neuzeit, den Jahren, Monaten, Wochen und Tage vor und innerhalb 2008 ab. Weiterlesen “US-Staats-Maffia”


Sep 22 2008

Rechtstaat Bundesrepublik Deutschland

Tag: Banken, Geschichte, Gesellschaft, Parteien, Politik, RechtHorst Zaborowski @ 08:43

…im Zangengriff der 68er und ihrer Nachfolger. Das Verbot einer genehmigten Demonstration mit dem Hinweis darauf, daß die Sicherheit der Versammlungsteilnehmer nicht durch den Staat Bundesrepublik Deutschland in Form der Polizeikräfte in Köln gewährleistet werden könne, wäre bereits eine Einschränkung der im Grundgesetz formulierten Grundrechte: Weiterlesen “Rechtstaat Bundesrepublik Deutschland”


Sep 09 2008

Die Macht der Spekulation brechen

Tag: Finanzwirtschaft, WirtschaftHorst Zaborowski @ 09:48

Einige Leser werden sagen, richtig müßte es heißen „Die Macht der Spekulanten“ brechen. Nein — Spekulation ist Ursprung und Ursache zugleich. Spekulation ist vergleichbar mit Rauschgift. Eine Bekämpfung dieser Seuche beginnt beim Anbau der Pflanzen, aus denen das Rauschgift gewonnen wird. Die Verfolgung derjenigen, die das Rauschgift vertreiben, ist eine Reaktion und somit der zweite Schritt ein Hinterherlaufen. Spekulation kann nicht mit Gesetzen verhindert werden. Es sind auch keine Armeen erforderlich. Im einzelnen Menschen kann das Gehirn über dem Gefühl die Oberhand gewinnen und schon besteht eine gute Chance, die Macht der Spekulation zu brechen. Neben dem Gefühl sind Eigenschaften, zum Beispiel Gutgläubigkeit (leider viel zu häufig bei deutschen Menschen anzutreffen), insbesondere die Zeitungsgläubigkeit mit der Erweiterung auf die Mediengläubigkeit, ein schmeichelnder Gegner des Verstandes (Gehirns). Wird trotzdem vom Gehirn des Menschen erkannt, daß spekulative Werte ohne wirkliche Substanz sind, ist schon der zweite Schritt, die Macht der Spekulation zu brechen, erreicht. Weiterlesen “Die Macht der Spekulation brechen”


Feb 21 2008

Leben wir im Irrenhaus?

Tag: Banken, Deutsches Reich, PolitikHorst Zaborowski @ 21:03

Im Bildschirmtext stand die Mitteilung, daß Kanzleramtsminister De Maizière vor dem Untersuchungsausschuß des sächsischen Landtages nach seiner Verantwortung als Finanzminster des Freistaates Sachsen für die Handlungen der Sächsischen Landesbank befragt wurde. Selbstverständlich, wie sollte es auch anders sein, lehnt Herr De Maizière jede Verantwortung ab. Weiterlesen “Leben wir im Irrenhaus?”


Jan 24 2008

Heuschrecken fressen die Stützen der deutschen Volkswirtschaft

Tag: Banken, Deutsches Reich, Globalisierung, Wirtschaft, überstaatlichHorst Zaborowski @ 19:09

Besorgnis äußern reicht jetzt nicht mehr. Die Frage muß erlaubt sein, steht hinter den ganzen finanziellen Turbulenzen der letzten Tage ein Konzept? In den USA verlieren Eigentümer ihre Immobilien durch Manipulationen – vom wem auch immer zu verantworten. Daraufhin erleiden Kreditinstitute in Deutschland riesige Verluste. Um diese Verluste ausgleichen zu können, verkaufen diese „seriösen Bänker“ Kreditverträge, die sie mit deutschen „Häuslebauern“ und Kleingewerbetreibenden abgeschlossen haben. Weiterlesen “Heuschrecken fressen die Stützen der deutschen Volkswirtschaft”


Jan 22 2008

Fluch der Globalisierung — Vertrauensbruch.

Tag: Banken, Deutsches Reich, Globalisierung, Wirtschaft, überstaatlichHorst Zaborowski @ 19:08

Den „Hohen Priestern“ der Globalisierung, wie zum Beispiel Altbundespräsident von Weizsäcker, ist es gelungen, daß funktionierende Einrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel die Landesbanken, ihre Aufgabe als Stütze der Sparkassen außer acht lassen, um am großen Rad der weltweiten Spekulationen mitzudrehen. Weiterlesen “Fluch der Globalisierung — Vertrauensbruch.”


Dez 16 2007

Mitarbeiter in Landesbanken usw. …

Tag: Banken, Deutsches Reich, Finanzwirtschaft, GlobalisierungHorst Zaborowski @ 18:17

… schaut Euren Machern auf die Finger!

Spekulationen auf internationaler Ebene kosten Eure Arbeitsplätze.
Wer vom Zwang zur Spekulation überwältigt wird – kann in die nächste Spielbank seines Landes oder anderswo fahren und dort sein Privat-Vermögen verspielen.
Wir Steuerzahler sind nicht mehr bereit, für Spekulationsschulden aufzukommen.