Apr 11 2017

Plasberg erfüllt seine Aufgabe als Journalist

Category: Ausland,Geschichte,Gesellschaft,Militär,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 11:06


Eine Sternstunde im öffentlich rechtlichen ersten Fernsehprogramm

Dem Moderator Frank Plasberg gelang es in der Sendung „hart aber fair“ am 10.04.2017 die Teilnehmer an dieser Diskussionsrunde:

Jürgen Hardt, CDU

Koordinator für die Transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt; Außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion

Julian Reichelt

Seit Anfang Februar 2017 ist Julian Reichelt Vorsitzender der „Bild“-Chefredaktionen.

Kristin Helberg

Journalistin und Nahostexpertin; Buchautorin „Brennpunkt Syrien. Einblick in ein verschlossenes Land“

Fritz Pleitgen

Journalist, ehem. WDR-Intendant (1995 – 2007); ehem. ARD-Korrespondent in Moskau und Washington

Ulrich Scholz

Oberstleutnant a.D. ; ehem. NATO-Planungsstabsoffizierzu

zu bewegen, sich zu Ihren Aussagen in dieser Sendung auch klar zu bekennen.

Das Thema der Sendung wurde dominiert durch die in Syrien mit Giftgas getötet Kinder. Langjährige Zuschauer werden sich an den kleinen Jungen erinnern, der vor Jahren auf der Flucht am rettenden Ufer gestorben war. – Wie Damals – so auch in dieser Sendung – war es „dieses“ Bild, dass einvernehmlich Betroffenheit auslöste. Bei der Frage nach den Reaktionen trennten sich die Meinungen. Einvernehmlich wurde nicht erwähnt (bis auf einen Einwurf von Oberstleutnant a.D Ulrich Scholz), dass zur gleichen Zeit auf der Welt viele Kinder den „Machtspielen“ der „Großen“ vom Leben zum Tod hin „geopfert“ werden.

Die Journalistin Kristin Helberg war bei diesem Thema persönlich betroffen, weil Sie mit einem Syrer verheiratet ist.

Der Journalist Fritz Pleitgen brachte mit seiner ruhigen, bedächtigen, aus langjähriger Tätigkeit im Ausland geformten Art einen sachlichen Ton in die Debatte.

Vom Journalisten Julian Reichelt war aus seiner Situation als Vorsitzender der „Bild“-Chefredaktionen und für die Veröffentlichung des Bildes mit den toten Kindern in Syrien Verantwortlichen, kein sachlicher Beitrag zu erwarten.

Diskussionsteilnehmer Jürgen Hardt, CDU, musste durch Diskussionsleiter Pleitgen mehrmals aufgefordert werden sich zu seinem Standpunkt zu bekennen.

Der Diskussionsbeitrag von Oberstleutnant a.D. Scholz war eine sachliche und klare Stellungnahme, wie wir diese von einem deutschen Offizier erwarten – und dankbar sein können, dass es auch diesen Teil im deutschen Volk noch gibt.

Die Verlierer in dieser Diskussionsrunde waren:

Journalist Julian Reichelt, der in seinen fanatischen Äußerungen eher als Demagoge denn als Journalist wahrgenommen wurde.

Jürgen Hardt, CDU stimmte in Julia Reichelts Grundauffassung ein und verstieg sich zu der Äußerung, dass es Augenblicke gibt, wo die Regierenden sich über den ausgesprochen Willen des Volkes hinwegsetzen müssen.

Diese Aussagen waren unter Kentnisnahme der Befragung durch die Radaktion von hart aber fair:

US-Präsident Trump Bombeneinsatz in Syrien: 19% Ja – 56 % Nein

Deutsche Beteiligung am Krieg in Syrien: 18% Ja – 75% Nein.

Der Journalist Julian Reichelt sollte bei seinen Vergleichen mit der deutschen Vergangenheit etwas bedächtigter umgehen. Zu den damaligen Zeiten gab es auch einen Demagogen dessen Art und Weise sich zu äußern verdächtig Nahe seinem Auftreten kommt.

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Okt 11 2016

Böser Syrer – guter Syrer

Category: Familie,Geschichte,Gesellschaft,Parteien,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 02:45

Dies ist nicht das Problem, es ist eine wenig hilfreiche Vorstellung Menschen in Kategorien einzuordnen. Selbstverständlich können auch autochthone Deutsche fürchterliche Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland begehen. So waren Angehörige der RAF (Rote Armee Fraktion) keine Ausländer.

Der Unterschied zu den Vorbereitungen von Terror-Anschlägen durch Menschen aus anderen Staaten und Kulturkreisen hat mehrere Gründe.

  1. Die RAF war eine politisch links einzuordnende Gruppe mit deutschen Wurzeln. Die Ablehnung ihrer Handlungen war in der einheimischen Bevölkerung nicht umstritten, es darf von einer einheitlichen Ablehnung gesprochen werden.

  2. Vorbereitungen bzw. ausgeführte Terror-Anschläge durch Menschen mit ausländischen Wurzeln verunsichern autochthone Bürger, weil uns die Mentalität dieser Menschen fremd ist.

  3. Eine Entscheidung, ob Menschen aus anderen Nationen, aus anderen Staaten, aus anderen Kulturkreisen in unsere Heimat Deutschland aufgenommen werden sollen, hat das deutsche Volk zu keinem Zeitpunkt treffen können.

  4. In der Bundesrepublik Deutschland hat seit ihrer Gründung „die Wirtschaft“ darüber befunden wann welche ausländischen Arbeitskräfte ins Land geholt wurden. Die Beruhigungspille wurde gleich mitgeliefert durch die Bezeichnungen Fremdarbeiter bis Gastarbeiter.

  5. Die klamm-heimliche Diktatur Ausländer ohne Volksbefragung in deutsche Landen hereinzuholen und Gesetzesänderungen zu beschließen, um aus diesen Ausländern deutsche Staatsbürger zu machen, setzten bezeichnenderweise nach dem Anschluss der DDR an die BRD mit großem Einsatz der Etablierten ein.

  6. Das Sahnehäubchen dabei ist, dass Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Gauck gelernte Bürger der Deutschen Demokratischen Republik sind.

  7. Ebenso bemerkenswert ist, dass ein großer Teil autochthoner Deutscher aus dem Gebiet der ehemaligen DDR Widerstand gegen ihre bevorstehende Vertreibung aus ihrer angestammten Heimat leisten.

  8. Wenn in Plasberg´s Talkrunde die Vertreter der etablierten Parteien argumentieren, dass in den Landesteilen der ehemaligen DDR nur wenige Ausländer leben und ihrer Meinung nach diese Bürger keinen Grund hätten gegen weitere Ansiedlungen von Ausländern zu protestieren, gerade umgekehrt wird ein Schuh draus.

  9. Weil nur wenige Ausländer in diesen Gebieten leben hat die autochthone Bevölkerung noch die Kraft zum Widerstand. In den Ballungszentren Westdeutschland leben die autochthonen Deutsche bereits in einer Diaspora als Minderheit im eigenen Heimatland.

  10. In der Geschichte unseres deutschen Volkes überlebten wir viele Auseinandersetzungen, Besetzungen durch fremde Truppen usw.

  11. Der durch Handlungen von Vertretern der etablierten Parteien entstandene Riss durch unser deutsches Volk wird bei der kommenden Bundestagswahl 2017 durch neue Kräfte überwunden oder der Ruf „Wir sind das Volk“ wird in die Annalen der Geschichte eingehen

  12. Dann war es das!

    Demo am Museum Bonn 19.-21.4.1993 & 15.6.1993

    Demo am Museum Bonn 19.-21.4.1993 & 15.6.1993

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Apr 21 2016

Plasberg – hart aber unfair!

Category: Ausland,Gesellschaft,Medien,Recht,VolkHorst Zaborowski @ 17:43

Teilnehemer von Hart aber fair, ARD, Montag 18. April 2016:

Peter Maffay, Nazan Eckes, Neven Subotic, Mehmet Daimgüler, Marcus Söder.

Thema: Gekommen um zu  bleiben – wie werden aus Zuwanderern Deutsche.

Auch bei Plabergs Sendung, „hart aber fair“ wird dieser Titel nicht der Sendung gerecht. Sind die Verantwortlichen in den Fernseh-Anstalten sich der Manipulation bewusst?

Fünf Teilnehmer, davon vier Teilnehmer mit Migrationshintergrund.

Dazu das provokante Thema: Gekommen um zu bleiben – wie werden aus Zuwanderern Deutsche.

Gastarbeiter kamen nach 1950 in die BRD um mit Arbeit ihr  Brot zu verdienen. Spanier, Italiener, Griechen. Ein großer Teil, vor allem Spanier, fuhren in ihre Heimatländer  zurück.

Jahrzehnte später kamen Türke – und blieben.

Aus Zuwanderern können Inhaber eines Ausweises  der Bundesrepublik Deutschland werden – jedoch niemals Deutsche!

Die gesamte Sendung sollte den Anschein erwecken, wer in die Bundesrepublik Deutschland kommt hat ein Recht hier zu bleiben.

Einer, aus dem Kreis der Zugewanderten berichtete, daß seine Familie nicht in den USA bleiben konnte, weil das Einwanderungs-Kontingent erschöpft war.

Diesen Satz überhört – Herr Plasberg?

 

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Aug 14 2015

Geformte Demokratie = vernebelte Diktatur

Category: Gesellschaft,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 11:59

In monarchistischen Zeiten hatten Hofnarren Redefreiheit. Dieses Ventil für Volkes Zorn sicherte so manchem Herrscher sein überleben.
In unseren Tagen werden Hofnarren ersetzt durch Talkshows im Fernsehen. Jeder dieser „öffentlichen“ Veranstaltungen täuscht die Redefreiheit der Hofnarren aus monarchistischen Zeiten nur vor! – Ob Illner, Jauch, Plasberg, Will – Themen werden vorgegeben, pro und contra sind nicht ausgewogen, sondern überwiegend mit Teilnehmern der „gewünschten“ Richtung besetzt.

Ein Leuchtturm dieser Taktik ist Pelzig mit seinem Auftritt in Offenbach (ZDF, Donnerstag, den 13. August 2015, 23,30).
Als „Alleinunterhalter“ richtete er offene Worte an sein Publikum die, gerade weil so schonungslos offen vorgetragen, mit Begeisterung aufgenommen wurden. – Obwohl auch hier das gleiche Ventil für Volkes Zorn wie aus monarchistischen Zeiten , nur wesentlich geschickter verpackt, geöffnet wurde – Es dient einer geformten Demokratie = vernebelter Diktatur.

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Apr 21 2011

Nagelprobe bei Plasberg

Category: Gesellschaft,Medien,PolitikHorst Zaborowski @ 09:28

Die Sendung hart aber fair (ARD, Mittwoch 20. April, 21,45 Uhr) hatte allein durch die Hartnäckigkeit des Moderators Frank Plasberg eine Sternstunde.

Die übliche Zusammensetzung der Talkrunde entsprach dem Mainstream. Der Mindermeinung war die obligatorische „Anstandsstimme“ zugebilligt. Nur bei der Frage an jeden Teilnehmer der Talkrunde – bei der Nagelprobe – wie der Einzelne sich verhalten würde, wenn er von den „Segnungen“ der Energiewende direkt und persönlich betroffen werde verschlungen sich die Anhänger des Mainstream mit der „Anstandsstimme“ in aalglatten Windungen. – In diesem Falle, waren die Vorreiter und harten Kämpfer für die Energie-wende auf Volkes Maß geschrumpft.

Danke Plasberg für diese Demaskierung der Hurra-Schreier.

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