Viel zu lange schon wurde der Wirtschaft
in der Bundesrepublik Deutschland die Hoheit über das Wohl und Wehe des
Deutschen Volkes eingeräumt. Die Wirtschaft hat die Aufgabe, den Lebensunterhalt
für das eigene Volk zu erwirtschaften. Die Ressourcen Luft, Wasser, Ideen- und
Arbeitskraft unseres Volkes müssen für den Lebensunterhalt des Deutschen Volkes
eingesetzt werden. Diese dürfen nicht zur Mehrung der Gewinne von wenigen, die
Weltwirtschaft manipulierenden Personen und Gruppen außer Landes verbracht
werden.
Im letzten Jahrzehnt, insbesondere im Zuge der propagandierten
Globalisierung, wurden Menschen und Firmen in Bahnen gelenkt, die zum Ruin
führen.
In den Ruin werden Firmen und einzelne Bürger mit
der Schimäre vom Reichtum ohne Leistung gelockt. Die vom
Staat und den Medien geförderten Glücksspiele sind noch die harmlosen.
Obwohl der Weg, über Glücksspiele zum Reichtum zu gelangen, auch viel Leid
über die Menschen gebracht hat. Richtig gefährlich wird es für die
treuglaubenden Bürger, die veranlaßt werden, über Spekulationen, ob bei den
Banken oder an der Börse, ihr „Glück“ zu suchen. Nicht alle Staatsbürger ließen
sich auf diesen Kurs locken, sonst würde das Staatswesen BRD nicht mehr
bestehen. Leider ist der Anteil der Staatsbürger, die den Werbesprüchen in den
öffentlichen Medien für diese Form der Mehrung ihres Vermögens auf den Leim
gehen, zu groß, als daß es keine Auswirkungen auf das Wirtschaftsgefüge in der
BRD hätte. Insbesondere die dabei entstehende Vernichtung
von Kapital, zum Beispiel bei Spekulationen an den Börsen, ist bedenklich, weil
dieses Kapital dem Kreislauf der Volkswirtschaft entzogen wird.
Sparen als Rücklage für Notfälle und fürs Alter ist eine notwendige
Maßnahme verantwortungsbewußter Staatsbürger. Zwangsläufig sammelt sich dabei in
den Händen der Kreditinstitute, Banken, Sparkassen usw. Vermögen an. Die
sparenden Staatsbürger erwarten für das zur Verfügung gestellte Kapital
Zinserträge. Um diese Zinserträge bieten zu können, wird das Kapital von den
Kreditinstituten an Personen und Firmen gegen einen höheren Zins verliehen als
der, der den Sparern gezahlt wird. Bis hierhin sind die
Handlungsweisen von Sparern und Kreditinstituten eine seit langen Zeiten geübte
Praxis zum Wohle beider Partner. Eine volkswirtschaftlich
bedenkliche Entwicklung entsteht durch den großen Wettbewerb. Damit die
Kreditinstitute mehr Kunden an sich binden können, bieten diese den Sparern
größere Zinserträge. Insbesondere dann, wenn es nicht mehr nur Sparbeträge,
sondern bereits Einlagen sind. Auf dem Weg zu größeren Erträgen für das den
Kreditinstituten zur Verfügung gestellte Kapital werden vielfältige
Anlagemöglichkeiten geboten. Dabei sind dann auch Anlagemöglichkeiten mit
höherem Risiko bis hin zu Aktien usw. Der Verkehr zwischen Kunden und
Kreditinstituten wird in immer stärkerem Maße von der Werbung beeinflußt. Diese
Beeinflussung kann so weit gehen, daß Kunden wie auch Mitarbeiter der Kreditinstitute die Regeln eines ordentlichen Kaufmannes
vernachlässigen und sich von den zu erwartenden
Erträgen zu Geschäftsbeziehungen hinreißen lassen, die schon mal, insbesondere
für den Kunden, mit Verlusten enden können.
Dieser Artikel wurde vor mehreren Jahren geschrieben. Die Ereignisse um die Landesbanken von Nordrhein-Westfalen und Sachsen decken "Geflogenheiten" von Mitarbeitern dieser Kreditinstitute auf die jedem verantwortungsbewußten Staatsbürger die Haare zu Berge stehen läßt. Viele Deutsche drehen den Pfennig (Entschuldigung: den Cent) dreimal um, bevor sie sich entschließen können ihn auszugeben. – Und hier gehen „Angestellte“ einer Bank mit den Spargroschen, denn letzendlich sind es die Spargroschen die bei den einzelnen Sparkassen in den Ländern mit denen dies Verluste „ausgeglichen“ werden, in verbrecherische Art und Weise um. – Und leider wird jeder kleine Trickbetrüger härter bestraft als diese Angestellten.
Und die Suche nach dem sogenannten politisch Verantwortlichen geht aus wie das Hornberger Schießen.
Viele Deutsche lassen sich von der Not in aller Welt beeindrucken und spenden. Es gereicht einer Kulturnation zur Ehre, wenn ihre Bürger Verantwortung für Menschen in aller Welt übernehmen.
Leider wird die Not im eigenen Land, ob bewußt oder unbewußt, nicht wahrgenommen.
Jeder Staatsbürger sollte sich bewußt sein, daß er seine wirtschaftliche
Existenz nur in der Gemeinschaft erschaffen konnte. Die Gemeinschaft – der
Staat – ist in Not. Sicherlich liegt ein Großteil der Schuld dafür bei den
Politikern. Aber auch der einzelne Bürger sollte sich fragen, ob er mit seiner
Erwartungshaltung gegenüber dem Staat, gegenüber der Gemeinschaft zu dieser
Notlage evtl. beigetragen hat. Die Notlage des Staates wirkt sich nicht nur auf
die heute in dieser Gemeinschaft Lebenden aus. Durch die angehäuften Schulden in
Bund, Länder und Gemeinden sind die kommenden Generationen mit einer Bürde
belastet, die kaum zu schultern ist.
Über die Politik, politische Parteien
und Organisationen ist ein Ausweg aus dieser Not nicht zu erwarten. Nur die
Staatsbürger selber können mit ihren Mitteln, ihrem Einsatzwillen und
Kapital die Gemeinschaft aus der Not herausführen.
1908 brachte das Deutsche Volk durch eine Nationalspende sechs Millionen Reichsmark auf. Dieser Betrag bildete den Grundstock für die 1908 gegründete Luftschiffbau Zeppelin GmbH. Ein Notfall bewegte die Menschen zu diesem Einsatz, der eine wirtschaftliche Entwicklung anschob. Wir alle sind mit unserem Verantworungsbewußtsein in der Pflicht unseren Nachkommen nicht nur eine „gesunde Umwelt“, sondern auch einenen bezahlbaren Lebensstandart zu hinterlassen. Sind wir heute schlechtere Deutsche als unsere Vorfahren 1908 ?